AUF IN DIE NEUE SAISON!

Du bist im Jahr 2006 oder 2007 geboren und hast Bock auf Basketball?! Komm zu unserem u12-Team!

Training

Wir haben grade unser Training nach der Sommerpause wieder aufgenommen und freuen uns auf Verstärkung.

Die Trainingszeiten sind:
Mittwochs von 16–17:30 Uhr in der Maria-Montessori-Schule und
Freitags von 16–17:00 Uhr in der Schule an der Wakenitz

Weitere Infos per eMail an Basketball@tus-luebeck.de

(wir bieten für alle Jahrgänge ab 2010 Training an. Einfach nachfragen!)

 

 

 

Nach dem guten Abschneiden unserer Regionalligamannschaft ist das Interesse am Basketballsport im TuS Lübeck 93 gerade im Nachwuchsbereich gewachsen. Unser Trainingsangebot richtet sich jetzt schon an Kinder der Jahrgänge 2007 und jünger. Johannes Marks lädt Kids jeden Freitag ab 17 Uhr zum Training in die Halle der Schule an der Walkenitz, Daimlerstraße, ein. Die Älteren bis Jahrgang 2000 trainieren dort von 16-18 Uhr unter Josef Dobramischl, Marcel Kock und Clemens Schrader.

Inzwischen plant unsere Basketballjugend für die nächste Saison: Die U12 hat den dritten Platz in der Oberliga Schleswig-Holstein geschafft und wird in der nächsten Saison als U 14 antreten. Inzwischen werden fünf Spieler regelmäßig zum Auswahltraining vom Verband eingeladen und machen große Fortschritte. Eine neue U12 und auch U16 sind im Aufbau. Interessierte Jugendliche sind freitags willkommen.

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Basketballer verlieren zuhause gegen BC Hamburg

 

Am Ende mussten die Regionalliga-Recken des TuS Lübeck die Überlegenheit der Gäste aus Hamburg anerkennen, der BC Hamburg gewann letztlich ungefährdet mit 90:62. Die Lübecker, die durch zahlreiche Verletzungen geschwächt in die Partie gingen, hatten sich dennoch einiges vorgenommen, wollten sie doch im letzten Heimspiel der Saison den Heimfans danken.

 

Der Beginn des Spiels lief nicht schlecht für den TuS, Maik Friedrichsen (17 Punkte) sorgte vorne für Punkte und die Partie verlief zunächst ausgeglichen (10:12). Dann lief allerdings Hamburgs „Sharpshooter“ Joshua Karthee heiß, der NBBL-Nachwuchsspieler traf im ersten Viertel drei seiner insgesamt acht (!) „Dreier“ und Hamburg zog davon (16:27). Im zweiten Spielabschnitt konnten die Lübecker im Angriff über den wieder genesenen Enrico Riebel (16) scoren, in der Verteidigung lief es jedoch keineswegs. Immer wieder durchbrachen die Hamburger die Defense des TuS und kamen zu leichten Punkten. Dadurch gelang es nicht, den Vorsprung zu verringern, und man ging mit einem 36:49-Rückstand in die Pause. Für das dritte Viertel nahmen sich die Lübecker mehr Einsatz in der Verteidigung vor.

 

Leider sollte es anders kommen. Die Lübecker vermochten es nicht, die schnellen Aufbauspieler der Gäste vor sich zu halten, und mussten zusehen, wie der BC Stück für Stück davon zog. Da nun auch im Angriff kaum mehr etwas funktionierte und man lediglich neun Punkte im dritten Spielabschnitt verbuchte, war das Spiel bereits nach 30 Minuten Spielzeit entschieden (45:73). In den letzten Minuten der Partie raffte sich der TuS dennoch auf und kämpfte bis zum letzten. Phillip Schwarz (8) fasste sich ein Herz und konnte den Fans noch das ein oder andere Mal eine spektakuläre Szene bieten. Das Spiel ging letztlich mit 62:90 verloren, der BC ging verdient als Sieger vom Platz. 

 

Die Lübecker haben dennoch die Gewissheit, nicht mehr absteigen zu können – dies wiederum fehlt den Hamburgern. Da auch der MTV Bad Bevensen Lüneburg gegen Eimsbüttel gewann, stehen die drei Absteiger aus der 2. Regionalliga-Nord fest: die Rostock Talents, der BC Hamburg und der Eimsbütteler TV. Trainer Manfred Hinz sagte nach dem Spiel: „Die Verletzungsmisere lässt bei uns momentan nicht mehr zu – wir haben Glück, dass wir schon durch sind. Spielerisch und was die Dynamik betrifft, hatten wir den Gästen heute nichts entgegen zu setzen. Karthee konnten wir – im Gegensatz zum Hinspiel – nicht stoppen, er war der Schlüsselspieler seitens der Gäste. Nun wollen wir uns im letzten Spiel der Saison in Bergedorf noch einmal teuer verkaufen!“

 

Für den TuS Lübeck spielten:

 

Maik Friedrichsen (17 Punkte), Enrico Riebel (16), Gerrit Krause (8), Phillip Schwarz (8), Maxim Rix (7), Christoph Baumbach (2), Torben Prüssmann (2), Alexander Stein (2) und Winnie Capacia. 

 

 

Der TuS Lübeck muss einen Rückschlag hinnehmen. Nachdem die Truppe von Trainer Manfred Hinz gegen die BG Hamburg West vor zwei Wochen den vermeintlichen Befreiungsschlag geschafft hatte, verlor der TuS bei den Ebstorfer „Knights“ komplett den Faden. Mit reichlich Personalsorgen angereist standen die Chancen bei den Niedersachsen von vorne herein nicht gut, Topscorer Enrico Riebel, Routinier Nicolas Schulwitz und Verteidigungs-Ass Patrick Thelen fielen aus, sodass die Lübecker nur mit acht Mann anreisten.

 

Dennoch war der Beginn der Partie ansehnlich. Die Lübecker konnten ihre Spielzüge anbringen und zogen auf 10:4 davon. Dann jedoch geriet das Offensivspiel des TuS aus dem Ruder, zahllose Einzelaktionen und schlechte Würfe reihten sich aneinander. Die Gastgeber aus Niedersachsen wussten dies zu nutzen und kamen durch daraus resultierenden Schnellangriffen immer wieder zu Punkten. Nach dem ersten Viertel hatte Ebstorf das Blatt gewendet und lag mit 25:20 in Front – zum Ärger der Lübecker.

 

Im zweiten Viertel kam dann Ebstorfs Topscorer Thompson (insgesamt 25 Punkte) immer besser in Fahrt. Die Lübecker Centerspieler waren nicht in der Lage, den kräftigen Amerikaner im Lowpost in den Griff zu kriegen, bekamen aber auch keine gute Hilfe der eigenen Kameraden. Ebstorf kam immer besser ins Spiel und konnte weiter davon ziehen, während sich bei den Hansestädtern langsam Frust breit machte. Zur Halbzeit lag man 30:44 zurück.

 

In der Pause rauften sich die Lübecker zusammen, man wollte mehr Gas geben und den Vorsprung aufholen. Es folgte allerdings ein desolates drittes Viertel, in dem so gut wie nichts für den TuS lief. Ebstorf war nun wie entfesselt, traf auf einmal auch die Dreipunktewürfe hochprozentig und zog endgültig davon. Lübeck erzielte lediglich acht Zähler im dritten Spielabschnitt – der Drops war gelutscht (38:68).

 

Im letzten Viertel fasste sich dann Youngster Maxim Rix (16 Punkte) ein Herz und war einige Male unter dem gegnerischen Korb erfolgreich. Dies sorgte dafür, dass die Lübecker zumindest das Schlussviertel ausgeglichen gestalten konnten (18:20), was allerdings auch daran lag, dass Ebstorf – sich des Sieges gewiss – einen Gang zurückschaltete. Letzten Endes war es ein enttäuschender Auftritt des TuS Lübeck, der sich in den verbleibenden vier Partien kaum noch Ausrutscher erlauben darf, die 56:88-Niederlage bedeutet den achten Tabellenplatz.

 

Trainer Hinz sagte nach dem Spiel: „Wir hatten uns trotz der Ausfälle heute etwas vorgenommen. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, dann ist aber der Faden gerissen und insbesondere in der Offense hatten wir Probleme, unseren Rhythmus zu finden. Ebstorf war sehr engagiert und konnte uns bereits vor der Halbzeit den Zahn ziehen. Zu kritisieren ist, dass das Team nach der Pause nicht genug Biss und Konzentration gefunden hat, um zurückzukommen.“

 

Für den TuS Lübeck spielten:

Maxim Rix (16 Punkte), Jeremia Suchan (12), Alexander Stein (10), Maik Friedrichsen (9), Gerrit Krause (3), Christoph Baumbach (2), Tobias Brandt (2) und Phillip Schwarz (2). 

Routinier Schulwitz führt sein Team zu 71:62-Heimsieg gegen BG Hamburg-West – TuS schlägt Hohenwestedt im Pokalhalbfinale mit 74:57

 

Mit dem Rücken zur Wand ging der TuS Lübeck am Samstag in die Partie gegen die BG Hamburg-West – die Niederlagen der Wochen zuvor hatten die Lübecker in den Tabellenkeller der 2. Regionalliga Nord fallen lassen. Unter der Woche hatte man gut trainiert und wollte sich verbessert präsentieren.

 

Es war den Spielern von Trainer Dennis Werthmann, der Manfred Hinz an der Seitenlinie vertrat, von Beginn an anzumerken, dass heute ein Sieg hersollte. Mit Energie in der Verteidigung und geduldigem Angriffsspiel gelang es TuS, sich eine 9:1-Führung herauszuspielen. Die Gegner kamen in der Folge jedoch besser ins Spiel und konnten den Vorsprung verringern – es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. TuS verlor trotz des Drucks der Hamburger nie den Überblick und agierte strategisch klug. Die Spielzüge, die funktionierten, wurden weiter gelaufen. Die BG bekam vor allem Routinier Nic Schulwitz (insgesamt 30 Punkte) nicht in den Griff, der sowohl aus der Distanz als auch mit dem Zug zum Korb überzeugen konnte. TuS ging mit einer leichten Führung in die Halbzeitpause (35:29).

 

In der zweiten Hälfte wollten die Lübecker weiterhin Gas geben, zu oft hatte man in dieser Saison den Sieg nach der Pause noch hergeschenkt. Dennoch waren es die Hamburger, die den besseren Start ins dritte Viertel erwischten. TuS kam fünf Minuten lang nicht zu einem „Score“ und musste die Führung zwischenzeitig abgeben (35:36). Nach einer Auszeit war es vornehmlich Jeremia Suchan (12) zu verdanken, dass TuS zurück in die Partie kam – der Centerspieler erzielte sechs der insgesamt neun Punkte der Lübecker im dritten Spielabschnitt. 

 

Das Ende sollte noch einmal äußerst spannend werden. Nachdem sich TuS durch Schulwitz und Enrico Riebel (11) zunächst abgesetzt hatte (58:52), kamen die Hamburger durch Distanzwürfe von Aufbauspieler Kürschner (16) noch einmal heran – auf einmal war das Spiel mit eineinhalb verbleibenden Minuten ausgeglichen (62:62). Die Lübecker gaben nun endgültig den Ball in Schulwitz Hände und der Flügelspieler enttäuschte nicht: ein sicherer Dreipunktewurf und vier eiskalte Freiwürfe in Minute 40 waren zu viel für die BG, die im Gegenzug nicht mehr traf. TuS gewann das Spiel mit 71:62 und kann damit ein wenig aufatmen. Durch den Sieg klettern die Lübecker auf Platz sieben in der Tabelle und haben als nächstes am 28.02.15 in Ebstorf die nächste Herausforderung zu meistern.

 

Für TuS Lübeck spielten:

Nicolas Schulwitz (30 Punkte), Jeremia Suchan (12), Enrico Riebel (11), Patrick Thelen (8), Maik Friedrichsen (7), Christoph Baumbach (2), Gerrit Krause (1), Tobias Brandt, Robert Sadowski, Phillip Schwarz, Alexander Stein und Przemyslaw Wojtas.

 

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Ein weiteres Erfolgserlebnis konnten die Lübecker schon einen Tag später feiern. Mit lediglich sieben Spielern am Sonntag nach Hohenwestedt angereist, erkämpften sich die dennoch konditionell fitteren Travestädter in der zweiten Halbzeit einen 74:57-Erfolg. Dies bedeutet den Einzug ins Pokalfinale, in dem Ende März erneut die Recken des BBC Rendsburg aus der 1. Regionalliga warten - für TuS ist es das vierte Pokalfinale in Folge.

Basketballer unterliegen bei Rist Wedel II mit 48:66

 

Die Recken des TuS Lübeck hatten am Vorwochenende eine gute Leistung gegen den Tabellenzweiten Kronshagen abgeliefert und wollten den Schwung mit in die Partie gegen die Reserve der 2. Bundesliga-Mannschaft von Rist Wedel nehmen. Schon zu Beginn der Partie allerdings offenbarten sich große Schwächen im Spiel der Travestädter. Überhastete Angriffe und eine herzlose Leistung in der Verteidigung sorgten dafür, dass die Hausherren direkt davon zogen. Während Wedel sowohl aus der Distanz als auch unter den Körben überzeugte, ließ Lübeck reihenweise Chancen liegen. Fast zeitgleich mit der Sirene zum Ende des ersten Viertels versuchte Center Jeremia Suchan (4 Punkte) seine Mannschaft mit einem krachenden Dunking wachzurütteln. Die Lübecker lagen zu diesem Zeitpunkt mit 9:20 zurück und hofften auf eine verbesserte Leistung im zweiten Spielabschnitt. 

 

Doch auch das zweite Viertel sollte keine Besserung mit sich bringen – Wedel scorte mit Leichtigkeit und TuS tat sich äußerst schwer. Außerdem haderten die Lübecker zunehmend mit der Leistung der Schiedsrichter, die einige Male fragwürdige Entscheidungen trafen. Trainer Manfred Hinz wollte dies jedoch nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Über die Referees mussten wir uns heute ärgern, dennoch war unser Auftreten entscheidend für die miserable erste Hälfte. Wenn wir unsere Möglichkeiten unterm Korb und von der Linie genutzt hätten, wäre das Spiel ganz anders gelaufen!“ Zur Halbzeit lagen frustrierte Lübecker mit 24:44 zurück. In der Pause versuchten sich die Spieler bewusst zu machen, dass noch nichts verloren sei – auch Wedel hatte im Hinspiel noch einen großen Aufsprung aufholen können.

 

Das dritte Viertel begannen die Lübecker energischer, die nun vor allem in der Defense mit mehr Kampfgeist spielten. Es gelang ihnen, die Gegner konsequent vom Punkten abzuhalten und es keimte wieder Hoffnung auf der Bank und bei den mitgereisten Fans auf. Vorne peitschte Patrick Thelen (11) seine Mannen voran und hinten wurde konsequent verteidigt. Die Gastgeber aus Hamburgs Westen kamen im dritten Viertel lediglich zu neun Punkten, doch der TuS ließ diese Chance ungenutzt. Erneut fand „93“ nicht ins eigene Offensivspiel, angesagte Spielzüge wurden aus unerklärlichen Gründen nicht durchgelaufen und viele freie Würfe vergeben. So gelang es den Lübeckern nicht, den Aufwand in der Defense zu belohnen – man kam selbst auch nur zu neun Zählern. 

 

Nichtsdestotrotz ließ TuS nicht nach, gab auch im letzten Viertel alles und konnte sich über Enrico Riebel (14) vier Minuten vor Schluss bis auf neun Punkte herankämpfen. Das sollte es allerdings auch gewesen sein, Wedel war in der Folge eiskalt und spielte Gegner und Zeit letztlich geschickt aus. Nach einer kämpferisch besseren zweiten Hälfte mussten die Lübecker mit dem 48:66-Endstand die spielerisch fünfte Niederlage in Folge hinnehmen. Zu viele ungenutzte Möglichkeiten und eine miserable Freiwurfquote von 40% (8:20) waren am Ende ausschlaggebend. TuS ist damit endgültig im Abstiegskampf angelangt (Platz acht) und hat am kommenden Wochenende mit der BG Hamburg-West eine schwere Aufgabe vor sich. 

 

Hinz resümierte: „Das war heute eine desaströse Vorstelllung von uns! Schade – die Leistungskurze hatte eigentlich wieder nach oben gezeigt. Wir hatten unter der Woche gut trainiert und uns gute Chancen gegen Wedel ausgerechnet. Umso tragischer, dass das Team sich nicht belohnen konnte. Wir sind durch den guten Beginn der Gastgeber aus dem Tritt geraten und haben es nicht geschafft, uns im Angriff durchzusetzen. Wir haben einfache Punkte vergeben und es uns dadurch noch schwerer gemacht. Nun müssen wir uns aufrichten – wir wissen, was wir können und müssen aus den Fehlern lernen. Wir wollen mit Ehrgeiz in die nächste Partie gehen und uns ein Erfolgserlebnis erarbeiten.“

 

Für TuS spielten:

Enrico Riebel (14 Punkte), Patrick Thelen (11), Tobias Brandt (5), Maxim Rix (5), Nicolas Schulwitz (5) Jeremia Suchan (4), Maik Friedrichsen (2), Przemyslaw Wojtas (2), Christoph Baumbach und Phillip Schwarz. 

Basketballer unterliegen TSV Kronshagen 85:93 Am Ende mussten sich die Lübecker nach 40 Minuten hartem Kampf geschlagen gegeben. Dennoch war Trainer Manfred Hinz im Anschluss an die Partie äußerst positiv gestimmt: „Das war heute eine tolle kämpferische Leistung der Mannschaft. Kronshagen hatte eine unglaubliche Trefferquote und aus diesem Grunde auch verdient gewonnen. Insgesamt waren wir ebenbürtig und haben gezeigt, auf welchem Level wir spielen können. Eine absolute Steigerung im Vergleich zu den letzten Spielen!“ Die Lübecker begannen wie die Feuerwehr und konnten sich zu Beginn des Spiels direkt einen 9:0-Vorsprung erarbeiten. Die Gäste aus Kronshagen kamen im Anschluss jedoch besser ins Spiel und antworteten ihrerseits mit einem 17:1-Lauf – eine Phase, in der TuS nicht in der Lage war, das beeindruckende Angriffsspiel der Gäste aufzuhalten. Immer wieder trafen die schnellen Flügelspieler Kronshagens auch aus schwierigsten Lagen ihre Distanzwürfe. Erst im zweiten Viertel gelang es den Lübeckern, den Vorsprung zu verringern. Nicolas Schulwitz (21 Punkte) verwandelte zwei Dreipunktewürfe in Folge (und hatte den dritten auf der Hand) und gab seiner Mannschaft, die alles in die Waagschale warf, die Führung zurück (33:29). Erneut schafften es die Kronshagener allerdings, sich zurück zu kämpfen und gingen vor der Halbzeit mit sieben Punkten in Front (38:45). Das dritte Viertel war davon gezeichnet, dass Kronshagen stets im Begriff war, davon zu ziehen, die Lübecker aber nicht aufsteckten - man wollte nicht wieder die zweite Hälfte verschlafen und kämpfte verbissen. Vor allem NBBL-Spieler Maxim Rix überzeugte im dritten Spielabschnitt und legte neun seiner insgesamt 15 Punkte auf. Dennoch vermochten es die Lübecker nicht, den Abstand zu verringern, zu treffsicher erwiesen sich die starken Gegner aus Kronshagen. Auch im Abschlussviertel blieb die große Wende aus: TuS war zeigte sich durchweg aktiv und konnte über Enrico Riebel (17) Akzente setzen, die Gegner waren jedoch immer einen Schritt voraus und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. In den letzten Minuten der Partie versuchte der TuS mit schnellen Abschlüssen noch einmal alles, um doch noch den Sieg zu erringen, scheiterte aber letztlich an starken Kronshagenern, die verdient den 85:93-Sieg mit nach Kiel nahmen. Trotz der Niederlage waren die Lübecker nach der Partie guter Dinge. Topscorer Nicolas Schulwitz sagte: „Wenn wir so spielen wie heute, brauchen wir uns vor keinem Gegner in der Liga verstecken!“ Freuen durften sich die Hansestädter außerdem über einen Wertungsentscheid gegen die Rostocker, die am Vorwochenende einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatten, und somit die Partie nachträglich an die Lübecker abgeben mussten. Der TuS steht damit nach dem 16. Spieltag auf dem siebten Tabellenplatz der 2. Basketball-Regionalliga-Nord und hat am nächsten Samstag auswärts Rist Wedel II vor der Brust. Für TuS Lübeck spielten: Nicolas Schulwitz (21 Punkte), Enrico Riebel (17), Maxim Rix (15), Maik Friedrichsen (8), Tobias Brandt (7), Alexander Stein (5), Patrick Thelen (5), Gerrit Krause (3), Christoph Baumbach (2) und Przemyslaw Wojtas (2).

 LN 28.1 bb