TSV Kronshagen vs. TuS Lübeck 2

TuS Lübeck gewinnt hart umkämpftes Spiel in der Verlängerung

Am Sonntagnachmittag traten die Lübecker ihr zweites Auswärtsspiel der Saison im Kieler Vorort Kronshagen an. Motiviert bis in die Haarspitzen und mit neun Mann wollte die 2. Herren des TuS einen weiteren Sieg einfahren. Allerdings ging das erste Viertel komplett an den Gästen vorbei. Zwar mit der nötigen Ruhe, fehlten in der Offensive Selbstvertrauen und das letzte Engagement. Zunächst war auch die Defense nicht bissig genug und die Kronshagener schienen zudem ihre Korbanlage besser zu kennen und nutzten die Chancen, die die Lübecker ihnen boten. Alles was auf dem Spielplan des TuS für diesen Tag stand, war auf dem Feld nicht zu sehen und so lagen sie nach dem ersten Viertel bereits überdeutlich mit 24:5 hinten. Das Spiel schien gelaufen. Kampflos wollten die Gäste sich jedoch nicht geschlagen geben. Ärger und Frust gab es unter den Teamkollegen zwar, aber er wurde konstruktiv genutzt und es war erkennbar was jeder an diesem Nachmittag bereit ist für den Sieg in die Waagschale zu werfen. Ungeachtet des Rückstandes riefen sich die Lübecker zu Disziplin und Leidenschaft auf dem Feld auf. Es wurde um jeden Punkt am Brett gekämpft und trotz der Schwierigkeiten, die der TuS mit der Korbanlage hatte, fightete jeder um den Rebound und versuchte es erneut. So konnte der Vorsprung der Gastgeber zur Halbzeit auf 12 Punkte verkürzt werden und Hoffnung auf den Auswärtssieg keimte wieder auf. Das dritte Viertel ging jedoch wieder an den TSV. Allerdings ließ der erneute Rückschlag die Lübecker nicht verzweifeln, sondern weckte nur noch mehr den Siegeswillen. Besonders in den Auszeiten war zu spüren, dass niemand hier verlieren wollte und die Männer der 2. Herren waren die lautesten in der Halle. Die Defense wurde im letzten Viertel angezogen und wichtige Dreier der Lübecker Guards, sowie die Energie der Big Men am eigenen Brett ermöglichten ein Ergebnis von 4:20 im letzten Viertel zugunsten der Gäste. Gleichstand!!!

Eine nicht ganz durchsichtige Situation in der letzten Minute hatte den Ball in die Hände der Lübecker gebracht und es waren 13 Sekunden verblieben, um das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Willens den Ball nicht noch einmal abzugeben, ließ sich der TuS jedoch zu viel Zeit und die Männer auf dem Platz konnten den Ball nicht mehr rechtzeitig Richtung Korb bringen.

In der Overtime zeigten die Lübecker, dass die Leidenschaft und der Wille aus den drei Vierteln zuvor nicht umsonst gewesen sein sollten und machten da weiter wo sie aufgehört hatten. Daran konnten auch zwei Dreier des TSV kurz vor Schluss nichts mehr ändern. Die Männer des TuS zeigten an der Freiwurflinie keine Nerven und so konnte zuletzt verdient der Sieg mit 71:74 aus Kronshagen entführt werden.

Für Lübeck spielten:

Bender 16 (4 Dreier), Nowack 16 (1), Sadowski, Lohse 8, Kock 7 (1), Franz 5, Hillemanns 5, Johannsen 2, Jaeckel

 


TuS Lübeck vs. Kieler TB

TuS Lübeck verliert 1. Heimspiel

Das Ostküstenderby am vergangenen Samstag hatten die Kieler anscheinend nicht ganz auf dem Zettel und so musste die Abendpartie später angepfiffen werden. Die Zweite Herren des TuS Lübeck war in guter Besetzung angetreten, konnte jedoch wegen einiger Krankheitsfälle unter der Woche nicht in voller Besetzung trainieren. Dennoch ging es hochmotiviert in das erste Heimspiel der Saison, dessen erstes Viertel leider von einigen Nervositäten und Ballverlusten geprägt war. Es gelang kaum eine vernünftige Struktur in die Offense zu bekommen und einen Lauf zu kreieren. Die Kieler verließen sich ganz auf ihr Spiel unter dem Korb und die Defense der Gastgeber war zunächst nicht sortiert genug, um auch die vielen Offensivrebounds zu verhindern. Zum zweiten Viertel lagen die Lübecker mit 6 Punkten zurück. Die Mannschaftsführer des TuS stellten auf eine Zonenverteidigung um, womit es besser gelang die Aktionen der Kieler Big Men zu stoppen. Diese nahmen kaum Distanzwürfe und suchten weiter ihre großen Leute unter dem Korb. Dadurch gelang es der Zweiten Herren Ballverluste zu erzwingen, die jedoch kaum in erfolgreiche Fastbreaks umgemünzt werden konnten. Zur Halbzeit konnte dann auf 24:26 verkürzt werden. Durch das Engagement in der Defense blieb das Spiel aber knapp und der TuS in Schlagdistanz. Über den Verlauf des Spiels wollte die Nervosität kaum abnehmen und keiner der Lübecker Go-to-Guys konnte mit seinem Wurf Sicherheit in das Spiel bringen. An diesem Abend mit mehr Wurfglück gesegnet, setzte sich der KTB Ende des dritten Viertels mit etwa zehn Punkten ab und hielt diesen Vorsprung auch über das letzte Viertel hinweg. Ein letztes Aufbäumen mit erfolgreichen Dreierversuchen reichten dem TuS leider nicht, um das Spiel zu drehen und verloren am Ende mit 41:55.

Für Lübeck spielten:

Nowack 8 (1 Dreier), Sadowski 8, Kock 6 (2), Alam 5 (1), Bender 3 (1), Franz 3, Hillemanns 3, Merten 3, Jaeckel 2, Johannsen

 


Schleswig - Tus Lübeck

Lübecker unterliegen knapp in Schleswig

Zu 8 traten die Lübecker eine der längsten Auswärtsfahrten in Schleswig an. Nichtsdestotrotz wollte man sich nicht schonen, sondern direkt eine Duftmarke in der neuen Spielklasse setzen. Zum Spielstart waren die 93er leicht überrumpelt, sodass die Gastgeber sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnten. Doch die Lübecker fingen sich wieder und angeführt von Johannsen und Merten gelang zum Ende des Viertels ein 13:0 Lauf, der eine 9-Punkte-Führung bescherte. Im zweiten Viertel zeichnete sich ein ausgeglichenes Bild. Vorne hielt vor allem Nowack seine Farben in Führung, während man hinten ein ums andere Mal den Schleswigern zu einfache Punkte in der Zone erlaubte. So ging es mit 10 Punkten Vorsprung in die Kabine. Nach dem Pausenpfiff wirkten die Lübecker wie ausgewechselt und fielen beinahe komplett in sich zusammen. Die Defense stand weiterhin solide, Schleswig musste für jeden Punkt kämpfen, jedoch gelang vorne kaum noch etwas. Stück für Stück arbeiteten sich die Schleswiger heran und 5 Minuten vor Schluss stand es ausgeglichen 63:63. Von nun an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in denen die Lübecker durch Nowack und Kock immer die richtige Antwort parat hatten. 5 Sekunden vor Schluss ging man schließlich durch einen Dreier von Hillemanns mit einem Punkt in Führung. Die Schleswiger wurden beim Einwurf hart gepresst und konnten so noch einmal zwei Freiwürfe schinden, die sie verwandelten. Die Lübecker bekamen zwar noch einmal einen Wurf, dieser sprang jedoch vom Ring wieder heraus und somit stand der Endstand von 71:72 aus Sicht der 93er fest.

Für Lübeck spielten:

Nowack 18 (1 Dreier), Hillemanns 13 (3), Kock 11 (3), Alam 11 (3), Johannsen 9, Merten 5, Lohse 2, Sadowski 2