Cheerleading trainiert viele nützliche Fähigkeiten
Cheerleading wird häufig belächelt. Dabei setzt ein gelungener Auftritt harte Arbeit und viele Fähigkeiten voraus. Zum Beispiel trainiert dieser Sport viele Muskeln und die Beweglichkeit, den Gleichgewichtssinn, die Körperbeherrschung, das Rhythmusgefühl und die Konzentrationsfähigkeit. Du lernst Deine Ausstrahlung kennen und auf Dein äußeres zu achten. Du verlierst Lampenfieber vor öffentlichen Auftritten und gewinnst Mut, Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein und ein Gefühl für die englische Sprache. Vor allem aber fördert das Cheerleading Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Vertrauen.

 

Die Cheerleading-Entwicklung in Deutschland
Mit dem American Football kam auch nach und nach das Cheerleading nach Deutschland. Noch bis zum Ende der 70er Jahre wusste kaum jemand, was man unter Cheerleading verstehen sollte...

 

Football und Cheerleading in den 80er Jahren:
Es gründeten sich Anfang der 80er Jahre innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Footballteams in vielen deutschen Städten. Um das amerikanische Flair zu komplettieren und die eigenen Mannschaften "standesgemäß" zu unterstützen, wurden im gleichen Zuge auch Cheerleading Teams aufgebaut. Die Entstehungsgeschichte ist an die Entwicklung des American Football in Deutschland gekoppelt. Das zeigt sich zudem in der Tatsache, dass im AFVD auch die Cheerleader mit mittlerweile an die 150 Squads organisiert sind. Es gibt aber auch "unabhängige Teams", die nicht für American Football aktiv sind, sondern anderen Vereinen angeschlossen sind.

 

Die ersten Meisterschaften in Deutschland:
Seit einigen Jahren werden auch in Deutschland regionale und nationale Meisterschaften ausgetragen, aber dennoch steckt die Sportart im Vergleich zu den USA bei uns noch in den Kinderschuhen. Erster deutscher Cheerleading-Meister wurden die "Pantherettes" aus Düsseldorf im Jahre 1988, die auch das erste bekannte Deutsche Squad waren. Ermittelt wurde dieser Titel damals noch eher als "Randveranstaltung" zum Football. Der "Spirit-Bowl", der 1991 stattfand, war die erste Veranstaltung allein für Cheerleader. Gewinner waren die Cologne Gold Flash. 1992 wurde die zweite deutsche Cheerleading Meisterschaft als eigenständige Veranstaltung in Düsseldorf ausgerichtet. Der Titel ging damals an die "Ladies of spirit" von den Bremen Wolverines. Die Verantwortlichen der Meisterschaftsaustragung erkannten zu jenem Zeitpunkt, dass sich der Cheerleading-Boom in steigenden Teilnehmerzahlen ausdrückte, und eine Zugangsberechtigung zur Meisterschaft her musste.

 

Die ersten Landesmeisterschaften und der Blick auf Europa:
Im Herbst 1992 wurden deshalb erstmals Landesausscheidungen ausgerichtet. Nur die beiden Erstplazierten jeder Kategorie durften an der deutschen Meisterschaft in Flensburg teilnehmen. Hinzu kamen die jeweiligen amtierenden Meister, die sich nicht qualifizieren mussten. Im Juni 1994 wurde ein entscheidender Schritt in Richtung Europameisterschaft getan. In Stuttgart wurde mit den "Eurobowl Stuttgart Classics 94" ein internationaler Wettbewerb ausgerichtet. Titelträger waren damals die Harburg "Rubberducks". Die fünfte deutschen Meisterschaft im Cheerleading fand in Leverkusen statt. Die Damengruppe "Canes Cheerleader" und das Mixed Team "Gold Flash" nutzten den Heimvorteil aus und wurden in ihren Sparten deutsche Meister. Die sechste Auflage der deutschen Meisterschaft fand in Berlin statt. Die Jury erlebte 1996 ihre größte Veränderung. Zu den Landesmeisterschaften 1996 waren nur ausgebildete Juroren zugelassen.
And so forth...

 

Die Cheerleading-Szene heute: moving forward
Die Programme und Darbietungen der deutschen Teams werden stets anspruchsvoller und bieten einen guten Mix aus den Cheerleading Basics wie Stunts, Chants & Cheers und Entertainment für alle. Die meisten deutschen Teams können sich aber auch heute noch nicht ganz mit dem Leistungen der meisten Teams aus den USA messen. Die Gründe dafür sind meistens darin zu finden, dass viele Squads hierzulande keine professionellen Trainer haben und sich vieles in Eigenarbeit aneignen. über das Glück, Trainer aus den USA in ihren Reihen zu haben, verfügen nur wenige Teams. Um die deutschen Cheerleader mehr und mehr an den amerikanischen Standard heranzuführen, finden seit einiger Zeit vermehrt auch hierzulande Camps statt. Dort wird unter Anleitung professioneller Trainer meist ein komplettes Wochenende lang von morgens bis abends intensiv gecheert, getanzt, gestuntet und viel gelernt. Am Ende jedes Camps werden meistens herausragende Teilnehmer in verschiedenen Kategorien geehrt oder ausgezeichnet. Das soll dazu dienen, dass die Motivation gesteigert und besondere Leistungen anerkannt werden.

 

Squat Kategorien:
Des weiteren gibt es die Möglichkeit in verschiedenen Kategorien bei einer Meisterschaft anzutreten. Neben den Alterskategorien (PeeWees, Juniors und Seniors) werden folgende Kategorien angeboten:

 

Dance
(Unterkategorien: Pom Dance, Jazz Dance und Hip Hop Dance) ein Squad zeigt reine Tanzelemente

 

All-Girl
ein weibliches Squad zeigt ein Programm mit Pyramiden, Stunts, Bodenturnen und Tanz

 

Co-Ed
ein gemischtes Squad (männlich und weiblich) zeigt ein Programm mit Pyramiden, Stunts, Bodenturnen und Tanz

 

Groupstunt
4–5 weibliche Cheerleader zeigen verschiedene Stunts und Würfe

 

Coed Groupstunt
4–5 Cheerleader, 1 oder mehr männliche Cheerleader zeigen verschiedene Stunts und Würfe

 

Partnerstunt
1 weiblicher und 1 mänlicher Cheerleader zeigen verschiedene Stunts

 

 


Grundbegriffe des Cheerleadings
Auch im Cheerleading gibt es viele Fachausdrücke. Die folgende Zusammenstellung gibt
einen kurzen überblick.

 

All the way up:
Pyramiden/ Partnerstunts, die ohne Zwischenstop auf halber Höhe direkt in den Level 3 oder 4 gebaut werden

 

Arabesque:
Ein Bein ist mindestens 90° nach hinten weggestreckt! Häufig als Liberty-Arabesque ausgeführt.

 

Around-the-world:
In diesem Jump (Sprung) werden die Sprünge „Pike“ und „Toe Touch“ nacheinander ausgeführt

 

Backtuck:
Bezeichnung für einen Rückwärtssalto, der im Cheerleading meist in Tumblingfolgen eingebaut wird.

 

Base:
Der auf dem Boden stehende Cheerleader eines Stunts oder einer Pyramide; bei Mixed-Squads übernimmt diese Rolle meist das männliche Geschlecht. Die richtige Technik sowie perfekte Körperspannung sind die wichtigsten Voraussetzungen, um die Stunts/Pyramiden zu 'halten'.

 

Bow-and-Arrow:
Bezeichnung für einen Stunt, bei dem der Flyer ein Bein nach oben streckt, bis es fast senkrecht ist, das Bein mit der gegenüberliegenden Hand über dem Kopf festhält und den anderen Arm hinter oder auch vor dem ausgestreckten Bein zur Seite streckt

 

Chant:
Sprechgesang. Eine Anfeuerung, die aus zwei bis acht Worten besteht. Diese werden mehrmals wiederholt. Die Anzahl der Wiederholungen wird durch einen nachgestellten Zahlenbegriff angezeigt, z. B. three more, two more,... oder last time. Ein Chant beginnt nie mit 'ready' oder 'okay', sondern der Headcheerleader sagt die Worte an oder trägt den Chant einmal vor. Anschließend setzt der Rest der Gruppe sowie im Idealfall auch das Publikum ein.

 

Charting:
Umsetzen der Musikhöhepunkte in den Tanz (Bewegung). Bewertungskriterium für das Element 'Tanz'.

 

Cheer:
Anfeuerung. Ein Cheer ist eine Kombination aus Worten und Bewegungen und besteht aus mehreren Zeilen, die sich meist reimen. Er wird hauptsächlich bei Spielunterbrechungen angestimmt, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die Cheerleader zu lenken.

 

Cheerleader:
Einpeitscher. Ein Cheerleader ist eine Person, die den Sport Cheerleading ausübt. Männlich wie weiblich. Der Begriff ist geschlechts- und mengenneutral. Einzelzahl: der Cheerleader; Mehrzahl: die Cheerleader. Wichtig !!!: Nur im Genetiv wird ein s angehängt.

 

Cheerleading:
Das ist der Sport des Anfeuerns. Im Laufe der Geschichte haben viele Elemente das reine Anfeuern ergänzt. Es sind tänzerische und akrobatische Einlagen hinzugekommen. Seit 1950 ist Cheerleading auch ein Lehrfach an US-High Schools und Colleges. Auch hierzulande gibt es bereits die ein oder andere Arbeitsgemeinschaft für den Sport "Cheerleading". In Meisterschaften wird jährlich das beste Squad in der Region, im Land und auf dem Kontinent ermittelt.

 

Choreographie:
Künstlerische Gestaltung und Festlegung der Schritte und Bewegungen eines Showprogramms.

 

COUNTS:
Counts sind ein wichtiger Bestandteil des Cheerleadings. 8-Counts braucht man um Tänze durchzuzählen, jeder Count wird dabei mit einer Motion belegt. Pyramiden funktionieren ebenfalls nicht ohne Counts, da der Auf- und Abbau sonst nicht synchron wäre.

 

Cradle:
Abbau-Form von Stunts und Pyramiden: der Flyer wird hoch geworfen und von der Base gefangen.

 

Drop:
Wenn ein Flyer von einer Pyramide fällt, eine Pyramide komplett oder teilweise zusammenbricht, ein Flyer nicht auf die Pyramide hochkommt oder jemand beim Tumbling hinfällt bezeichnet man dies als Drop. Für einen Drop in einem Meisterschaftsprogramm bekommt das Team Punktabzüge.

 

Eightcount:
Eine kurze Tanzeinlage, mit der man spontan auf jede Musik einsetzen kann.

 

Elevator:
Bei diesem Stunt steht der Flyer mit je einem Fuß auf den gegenüber stehenden Bases. Die Hände der Bases sind in Schlüsselbeinhöhe. Zur Sicherheit steht hinter den Bases ein Spotter, der den Flyer beim Aufbau mit hoch pusht und Sicherheit verleiht.

 

Evaluation:
Bewertung eines geschulten Beobachters, der die Leistung von Cheerleaderteams beurteilt. Dies ist nicht nur bei Meisterschaften der Fall, sondern auch im Training, Camps usw.

 

Extension:
Bei diesem Stunt steht der Flyer auf den Händen der beiden gegenüberstehenden Bases, welche die Arme nach oben ausstrecken

 

Flyer/Mounter/Top:
Diese Bezeichnungen stehen für Cheerleader, die bei Pyramiden/Stunts den oberen Part belegen und bei Toss geworfen werden

 

Formationen:
Formation beschreibt den Charakter der Aufstellung. So können sich zehn Cheerleader in einer Reihe, in zwei Reihen mit fünf Personen oder auch als Oval aufstellen.

 

Ground Up:
Die Bezeichnung einer Stunttechnik, bei der die Pyramide komplett direkt vom Boden aufgebaut wird.

 

Gymnastics/Tumbling:
Gymnastik, Turnen. Im Cheerleading werden auch Elemente aus der Gymnastik integriert, wie Radschlag, Radwende, Rollen, Flic Flac, Schrauben und Saltos. Meist am Beginn beziehungsweise Ende eines Cheers, wenn das eigene Team punktete. Außerdem werden sie oft in Pompon Routinen, Pyramiden und Stunts eingebaut.

 

Heel Stretch:
Man nimmt mit einer Hand den Fuß derselben Seite und zieht diesen gestreckt nach oben. Das stehende Bein muss gestreckt sein und darf nicht am Knie knicken. Meist Liberty Heel Stretch.

 

Hurdler:
Der Oberkörper ist gestreckt mit High V – Motion. Ein Bein wird so weit nach oben wie es geht gekickt, jedoch der Oberkörper bleibt gerade. Das andere Bein ist zur Seite gebogen

 

Instant:
Stunttechnik bei der eine Ground up aufgebaut wird, zusätzlich muss der Top Flyer zu Beginn mindestens ein Bein auf dem Boden haben. Nur Pyramiden mit Middlelayer zählen als Instant Pyramiden.

 

Jump:
Sprung. Im Cheerleading gibt es bestimmte Jumps, die besonderes Training erfordern. Sie sind bei Cheerleadern sehr beliebt, um einen Cheer temperamentvoll abzuschließen oder der Begeisterung über die Leistungen des eigenen Teams Ausdruck zu verleihen.

 

Kick:
Tritt, Stoß, Schwung. Unter einem Kick versteht man das "Beinewerfen". Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, z. B. Knee-Kick, Herbie-Kick, Side-Kick. Allen bestens bekannt und vom Publikum immer wieder gern gesehen - Kickline.

 

Layers:
Bei Stunts: Anzahl der Ebenen von Personen, die übereinander stehen. Die erste Layer besteht aus den Bases, die mit den Füßen auf dem Boden stehen. Die zweite Layer (Middle Layer) besteht aus Flyern, die auf den Bases stehen, und die dritte Layer sind noch einmal Flyer, die auf den anderen Flyern stehen. Dabei zählt immer, wo das Hauptgewicht steht. Z.B. kann eine Base mit dem Hauptgewicht auf dem Boden stehen und einen Fuß auf eine andere Base stellen, ohne dadurch selbst zum Flyer zu werden

 

Level:
Auf gleicher Höhe. Level ist die festgelegte Höhe der Arme bei Motions und der Beine bei Kicks.

 

Liberty:
Stunt, bei welchem der Flyer mit einem Bein auf der Base steht und das andere entweder angezogen hält oder in Form von Heel Stretch, Arabesque, Scorpion usw.

 

L-Stand:
Der Flyer steht hier mit einem Bein auf dem Oberschenkel der Base (ähnlich wie beim Thigh Stand) und streckt das andere Bein waagrecht über den Kopf der Base zur Seite.

 

Middlelayer:
Flyer der noch einen oder mehrere Top Flyer hält.

 

Mixed-Team auch Co-Ed:
Bezeichnung für die Teams in denen Jungs/Männer und Mädchen/Frauen gemeinsam cheeren. In Deutschland zählt ein Team zu den Mixed Teams, sobald ein Junge/Mann in dem Team aktiv ist.

 

Most Spirit Team:
Besondere Auszeichnung einer Cheerleadergruppe.

 

Motion:
Bewegung. Motion ist die Bezeichnung für die Bewegung und Haltung der Arme beim Cheerleading. Für jeden Cheerleader gehört es zum Einmaleins die Begriffe der jeweiligen Armhaltung und Bewegung zu kennen und die Ausführung zu beherrschen. Motions sind scharf, exakt und sauber auszuführen! Eines der wichtigsten Bewertungskriterien bei Meisterschaften.

 

Non-Football-Team:
Zu Beginn des Cheerleadings in Deutschland gab es fast nur Football Cheerleader. Mittlerweile überwiegen schon fast die Teams, die für andere Sportarten cheeren. Es gibt neben Basketball und Ice-Hockey in Deutschland heute auch Fußball, Handball und Volleyball Cheerleader.

 

Pike:
Sprung, bei dem die Beine zusammen nach vorne hoch geworfen werden.

 

Partnerstunt:
Ein freistehender Stunt an dem kein Middlelayer beteiligt ist. Die Top hat direkten Kontakt zu den Bases. Baskettosses zählen zu den Partnerstunts.

 

Pompon:
Knäuelartige Wuschel aus Kunststoff, Metallfolie, Papier oder Wolle. Das Pompon hat sich zum Markenzeichen des Cheerleading entwickelt.

 

Pompon Routine:
Bezeichnung für die Aneinanderreihung von mehreren Motions zu einer Bewegungssequenz. Zur Einübung wird das komplexe Gesamtwerk in einzelne Takte unterteilt.

 

Pyramide:
Eine besondere Attraktion im Cheerleading ist die Pyramide. Die Höhe ist aus Sicherheitsgründen bei Meisterschaften auf 2,5 Körperlängen beschränkt. Base und Mounter müssen über eine perfekte Körperspannung verfügen, damit der Aufbau so "spielend leicht" aussieht.

 

Qupie:
Einarmiger Mixed Team Stunt, bei dem der Flyer mit beiden Füßen auf einer Hand seiner Base steht.

 

Rebound, retake, reload:
Stunttechniken, die zum Übergang von einem in den nächsten Stunt benutzt werden.

 

Routine:
Andere Bezeichnung für ein Meisterschaftsprogramm.

 

Scoop:
Eine der Bases; die Person, die hinter dem Stunt steht, mit hoch hilft und hält.

 

Sharpness:
Schärfe, Strenge. Die Bewegungen der Arme können fließend, wie vielfach im "Klassischen Ballett", oder stakkato, das heißt, nur die jeweiligen Endpositionen sind zu sehen, ausgeführt werden. Im Cheerleading ist die abrupte Ausführung gewünscht.

 

Sign:
Zeichen; Schild. Schilder, die das Publikum zum Anfeuern animieren sollen. Einfache Anfeuerungsrufe werden auf die meist rechteckigen Gebilde gechrieben oder gedruckt.

 

Scorpion:
Der Cheerleader steht auf einem Bein und zieht das andere hinter dem Körper so nach oben, dass sie mit den Händen, die über dem Kopf nach hinten greifen, den Fuß festhalten kann.

 

Spirit:
Geist; Elan, Schwung; Stimmung, Laune. Die Gabe seine eigene Freude und Spaß dem Mitmenschen zu übertragen.

 

Spotter:
Beobachter, Kontrolleur. Helfer, die sich hinter Pyramiden und Partnerstunts postieren, um eventuelle Stürze abzufangen.

 

Squad:
Bezeichnung für ein Cheerleader Team.

 

Stunt:
Kunststück. Hebefigur, die von zwei oder mehreren Cheerleadern ausgeführt wird. Eine Pyramide setzt sich aus einzelnen Stunts zusammen.

 

Synchronität:
Gleichzeitiger Verlauf. Zum Beispiel gleichzeitiger Auf- und Abbau von Pyramiden und Partnerstunts.

 

Thigh Stand:
Thigh - engl. Oberschenkel. Stunt, bei dem der Flyer auf den Oberschenkeln einer oder zweier Bases steht.

 

Toss:
3 bis 4 Bases werfen die Top nach oben und fangen sie wie beim Cradeln wieder auf. Auch hier gibt es unterschiedliche Arten der Tops, die sie an höchster Höhe des Wurfes ausführen kann.

 

Twist:
Drehung um die Längsachse. Z.B. beim Twist Auf- oder Abgang. Der Flyer dreht sich beim Aufbau eines Stunts, meist halb, so dass er mit dem Rücken zum Publikum anfängt und dann auf dem fertigen Stunt doch mit dem Gesicht zum Publikum steht. Beim Abgang (Twist-Cradle) wird meist eine ganze Drehung eingebaut.

 

Voice Protection:
Stimmkontrolle. Cheerleading ist der Sport des Anfeuerns, d.h. lautes Brüllen ist angesagt. Die Stimme soll dabei aber nicht überschlagen und schrill klingen. Daher: tiefe Stimme, tief atmen.
(aus dem Bauch heraus)

 

Zeitlimit:
Cheerleader müssen ihre Darbietung in der Regel innerhalb einer bestimmten Zeit vortragen. Bei Spielen während der kurzen Unterbrechungen oder bei Meisterschaften ein zeitbegrenztes Programm. Aus technischen Gründen wird jeder Gruppe eine Karenzzeit von 10 Sekunden eingeräumt. Zeitüberschreitungen werden mit 5 Strafpunkten je Sekunde und je Jury-Mitglied geahndet.