Landeslehrgang 04.12.2010 in TuS Halle

Trotz der schneebedingten Absagen mehrerer Vereine

kamen über 50 Teilnehmer von ganz jung bis ganz alt, von 6. Kyu bis 5. Dan und von Ju bis Jiu auf

die Matte, als Manfred Feuchthofen,7. Dan JJ, am 4.12.2010 in Lübeck zum Nikolauslehrgang rief.

Zwei Bettbezugladungen Luftballons gestalteten das Aufwärmen wie bei Manfred üblich

spielerisch und gleichzeitig lehrreich.

   

Von der am Programm der unteren Kyugrade orientierten Technikauswahl profitierten nicht nur die gut

25 Kinder, sondern auch viele Erwachsene, die ihre Grundtechniken hier verfeinern konnten.

Für die Fortgeschrittenen zeigte Manfred zwischendurch immer mal wieder

technisch anspruchsvollere Varianten oder erhöhte die Vielfalt, z.B. indem er nicht nur eine,

sondern gleich dutzendweise Möglichkeiten für Grifflösen einstreute. 

Den Abschluss bildeten kleine Spiele, erst ein Krabbelkäfer von Kindern und Erwachsenen

gemeinsam, und dann nur für die Kinder eine Raupe einmal um die Matte herum und

dann an den Mattenrand, wo es für jedes Kind ein kleines verfrühtes Päckchen vom Nikolaus gab.

(Text von der SHJJV Seite)

 

Probetraining am 25.11.2010

Auch wir waren dabei und haben 25.11.2010 ein Probtraining für Frauen-SV ausgerichtet.

 

Trainer-C Ausbildung in Kiel

Unter diesem Motto trafen sich im August 2010 zehn Anwärter auf die Trainer C Breitensport Lizenz in Kiel, um vom Lehrreferenten Dirk Bauer die theoretischen Grundsätze der Methodik und Didaktik, Lehren und Lernen im Sport, Ernährung und Unterrichtsaufbau vermittelt zu bekommen.

Die Gruppe war bestückt mit „altgedienten“ Trainern wie zum Beispiel Wilfried Hoffmann und Gilbert Soika vom Tsunami Eckernförde, die sich trotz ihrer langjährigen Trainertätigkeit und Erfahrung in diesem Jahr der Herausforderung stellten. Aber mit Carola Kraft bereicherte auch eine noch junge und nicht so erfahrene Teilnehmerin die Gruppe. Die 16jährige stellte sich neben ihren Aufgaben als Schülerin den Anforderungen des Lehrganges und ist somit ein Vorbild in Sachen Fleiß und Engagement für Jugendliche ihrer Altersgruppe.

Doch nicht nur die zu Anfang genannten Themen waren Teil der Unterrichtseinheiten, welche die stets motivierten und wissbegierigen Teilnehmer genießen durften. Interessantes aus dem Bereich des Vereinsmanagement wurde durch den Referenten Uwe Weinkauf weitergegeben, Mirja Straßburger hat es geschafft, den vermeintlich „trockenen“ Theoriebereich der Notwehr und Nothilfe mit ihrem Praxiswissen mit Leben zu füllen und freute sich über die rege Aufnahme ihres Unterrichts.

Mit Jens Dykow erlebten wir einen Ausflug in die Welt der Presse. Unsere ersten Versuche, einen pressetauglichen Text zu verfassen, begleitete er mit Freuden, und ließ nicht aus, dass derzeit das Amt des Pressereferenten im SHJJV noch unbesetzt ist und er sich freuen würde, sollte sich jemand zu diesem Amt berufen fühlen, denn derzeit übt Jens dieses Amt kommissarisch zusätzlich zu seinen anderen Aufgaben aus. Neu im nicht theoretischen Unterricht war im diesem Jahr, dass die Inhalte aus dem Waffenrecht unterrichtet wurden und das die Teilnehmer einen Vormittag mit dem Fach Psychologie verbringen durften.

Doch wer meint, dass die Teilnehmer die insgesamt drei Wochenenden nur in der neuen Mensa der Friedrich Junge Schule Kiel verbrachten, irrt. Natürlich wurden wir auch in den praktischen Methoden geschult und gleich am ersten Nachmittag des Lehrganges durften die Lizenzanwärter sich beäugt von Dirk Bauer in ihrer künftigen Rolle üben. Wichtige Tipps für die Lehrprobe, die ein Teil der Prüfung ist, wurden dabei transportiert. Jens Dykow nahm allen Teilnehmern das DJJV-Sportabzeichen ab, und Mirja Straßburger brachte sie an ihre Grenzen, als sie ihnen zur fortgeschrittenen Stunde noch einmal alles beim Techniktraining mit Musik abverlangte. Am letzten Wochenende kamen dann noch die beiden frischgebackenen Trainer B Dennis Schröder und Ralf Sürig und scheuchten die Teilnehmer nicht minder mit Atemitechniken und Stockabwehr.

Am ersten Oktoberwochenende mussten die Anwärter dann schriftliche Prüfung und die Lehrproben bewältigen. Die Themen hierzu wurden bereits am ersten Tag des Lehrganges verteilt und die schriftliche Ausgestaltung dessen, was dann die Lehrprobe darstellen sollte, musste bis zum 2. Modul im September gefertigt werden. Bis auf 2 Teilnehmer schafften es an diesem Tag alle Teilnehmer, die Prüfer Dirk Bauer und Uwe Weinkauf von ihren Trainerqualitäten zu überzeugen und konnten am Abend ihre Lizenzen in Empfang nehmen.

 

Text von: http://www.shjjv.de/uploads/media/TrainerC2010.pdf

Download Bericht zu der Ausbildung

 

Aus unserem Verein nahm Torsten mit Erfolg an der Ausbildung teil.

Damit hat unsere Gruppe dieses Jahr schon 5 Mitglieder, die Erfolgreich an einer Lizenz Ausbildung teilgenommen haben.

 

 

Landeslehrgang September in Heiligenhafen

Am 4. September sind 6 Ju-Jutsu-Ka vom TuS Lübeck nach Heiligenhafen aufgebrochen, um an dem Lehrgang mit Uwe Claussen teilzunehmen. So lernen auch gleich die Anfänger bei uns Top Referenten im Kampfsportbereich kennen und können bei diesen trainieren.

Nachfolgender Text vom ausrichtenden Verein aus Heiligenhafen

*Wie üblich um 14.00 Uhr begann der Lehrgang in der Sporthalle am Lütjenburger Weg in Heiligenhafen. Uwe begann mit einer Haltetechnik am Boden, die aus der Guardposition erarbeitet werden musste.

Dafür wurde sich aus der Guard befreit, in die sogenannte Spiderguard übergegangen und anschließend eine Muskelquetsche vorgenommen. Den dann noch freien Arm des Angreifers wurde mit einem Armstreckhebel oder einem durch einklemmen des freien Armes Genickhebel festgelegt.

Daraus entwickelte Uwe dann noch weitere Varianten, je nach Verhaltensweisen des Gegners. So wurde, Beispielhaft, das Szenario durchgespielt, wenn der Angreifer den Kopf des Verteidiger angreift. Hier musste unter dem Gegner hindurchgetaucht werden. Gar nicht so leicht, da man ja in der Rückenlage auf dem Boden liegt. Der Gegner sollte nun mit einem Armbeugehebel fixiert werden. Dieser durfte dann den einzigen Fluchtweg, eine Rolle vorwärts nutzen, um dem Hebel zu entgehen. Als Weiterführung wurde dann selbst so nachgerollt, dass der Gegner in die Rückenlage kam und die Muskelquetsche am Arm wieder aufgenommen werden konnte. Der freie Arm wurde gepackt, hochgezogen und mit einem Armstreckhebel wurde der Gegner festgelegt.

Nach der Pause ging es dann über in das Pratzentraining. Hier zeigte Uwe eine Vielzahl an einfachen Kombinationen für die Hand- und Beinarbeit. Bei dem Pratzentraining wurde vor allem auf richtige, als auf schnelle, Ausführung der Schläge geachtet. Uwe gab jedem Teilnehmer genug Zeit, alle gezeigten Kombination zu üben und die Bewegungsabläufe zu verstehen. Zum Ende wurde dann nochmal die verschiedenen Varianten der ersten Einheit zur Festigung für das alltägliche Leben wiederholt. Gegen 18.00 Uhr wurde der Lehrgang dann beendet. Alle Teilnehmer waren wieder einmal mit dem Referenten Uwe Claussen und dem Ausrichter des Lehrganges, dem TSV-Heiligenhafen mit Herbert Bünning, sehr zufrieden und hoffen auf einen baldigen Lehrgang in unseren Räumen.*

 

Sommerfest

Kurz vor den Ferien trafen wir uns, bei viel zu heißem Wetter. 40 Mitglieder, Kinder, Eltern und Großeltern der Ju-Jutsu Gruppe feierten mit einem schönem Grillfest den Beginn der Sommerferien.

Trotz der Hitze kam das Spiele nicht zu kurz und die eine oder andere kleine Wasserdusche sorgte für etwas Erfrischung. So verging die Zeit bis die ersten Würstchen fertig waren wie im Flug. Einige  wollten die Party dann nicht so einfach beenden und wir übernachteten noch im Dojo. Wo es dann doch noch etwas später wurde. Zum Glück sorgte die Nacht dann für etwas Abkühlung. So das wir den nächsten Morgen, mit einem schönen Frühstück im Freien, beginnen konnten.

 

Jugendfahrt nach Scharbeutz

Auch dieses Jahr fuhren wir wieder nach Scharbeutz in die Jugendherbe.

Aus ganz Schleswig-Holstein waren Kinder, Jugendliche und Ihre Betreuer angereist.

Insgesamt 147 Teilnehmer waren  nach Scharbeutz gekommen, so das ein Teil sogar in den Zelten

der Jugendherberge übernachten musste.

9 Kinder / Jugendliche und Torsten als Betreuer hatten von Freitag bis Sonntag ein volles Programm.

Auf dem Plan standen viele Sachen, von Training am Strand bis Überfall auf die Eisdiele von Mario

(147 Eis fertig machen ist schon eine Herausforderung).

Wir hatten eine Menge Spaß beim Training und den anderen Aktivitäten und werden sicherlich

nächstes Jahr wieder nach Scharbeutz fahren.

  

 

Breitensportpreis

Für unsere Arbeit und Einsatz haben wir von Landesverband Schleswig-Holstein SHJJV,

für das Jahr 2010 den Breitensportpreis verliehen bekommen.

Ein Herzlichen Dank an alle die unsere Gruppe unterstützt haben.

Danke für die Kuchenspenden und die Mitarbeit beim Organisieren und helfen,

Matten schleppen oder auf und abbauen.

 

Ausbildung Kursleiter Frauen-SV

Die Ausbildung fand bei uns im TuS Lübeck statt, anbei der Bericht des Landesverbandes.

Christian und Torsten nahmen mit Erfolg an der Ausbildung zum Kursleiter für Frauen

Selbstverteidigung teil.

Somit können wir unser Angebot, bei uns im TuS Lübeck, um einen wichtigen Punkt erweitern.

Auch hilft unseren Trainern, diese Ausbildung, das normale Ju-Jutsu Training zu verbessern.

Bericht des SHJJV zur Ausbildung 02/2010

 

Ausbildung zum Sportassistenten

Die Sportassistentenausbildung fand dieses Jahr im TuS Lübeck statt, hierfür hatten

sich 20 Teilnehmer/innen angemeldet. Leider sind von diesen Teilnehmern 6 ausgefallen,

so dass zum Ausbildungsbeginn „nur“ noch 14 Teilnehmer/innen übrig blieben.

Diese waren aber mit viel Eifer und Einsatz bei der Sache.

Die Referenten bei dieser Ausbildung waren Mirja Straßburger, Uwe Weinkauf und ich (Dirk Bauer).

An dieser Stelle möchte ich mich bei beiden noch einmal recht herzlich

für ihre Unterstützung bedanken!

Nach zwei langen Samstagen konnten dann, von einigen leichten Schwächen bis hervorragenden

Leistungen alle Teilnehmer/innen ihre Lizenz empfangenen. So kann der SHJJV in

diesem Jahr wieder in 7 Vereinen 14 neue Sportassistenten begrüßen!

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg auf euren weiteren Wegen!

Zum Schluss möchte ich mich auch noch einmal recht herzlich bei Torsten vom

TuS Lübeck für seine perfekte Ausrichtung bedanken, er war während der gesamten Ausbildung

anwesend und kümmerte sich immer um das leibliche Wohl aller angehenden Sportassistenten und

Referenten, war der erste in den Ausbildungsräumen und der letzte der diese verließ.

Dafür ein ganz großes Dankeschön!

Lehrreferent SHJJV
Dirk Bauer

Quelle SHJJV Bericht

1. Landeslehrgang des Jahres 16.01.2010

Für einen Landeslehrgang des Schleswig-Holsteinischen Ju-Jutsu Verbandes war als

Referent Charly Scheel aus Bremen eingeladen.

Er unterrichtete am 16.01.2010 knapp 80 teils weit angereiste Teilnehmer.Charly referierte

über Weiterführungs- und Gegentechniken.

Ganz im Sinne dieser in der Praxis immer auf Improvisation basierenden Themen

beschränkte er sich nicht darauf,

eine feste Folge von Technik-Konter-Weiterführung oder Technik-Gegentechnik vorzugeben.

Vielmehr versuchte er durch immer wieder neue sponante Variationen klarzumachen,

dass es auf die in der jeweiligen Situation für den jeweiligen Verteidiger passende Technik ankommt.

Da jede Situation anders ist, kann es nicht eine einzelne "richtige" Technik in einer solchen

Aufgabenstellung geben, sondern nur die korrekte Erfüllung der Prinzipien -

Ausnutzung der Kraft und Dynamik des Gegners, finden der Lücken in dessen Kraftlinien und

gegebenenfalls auch erst das Schaffen der dafür nötigen günstigen Position.

Um das zu lernen, hilft es nur, immer wieder ausgiebig mit den Situationen herumzuspielen -

Kräfte spüren, Wege finden, erfahren, was geht.

Mit anderen Worten: Zeit auf der Matte und Üben bis zum Umfallen.

Wir waren mit 5 Ju-Jutsu-Ka angereist. Keana, Christoph, Ralf, Stefan und Torsten nahmen

jede Menge neuer Wege für Kombinationen mit nach Hause.

Für Keana war es der erste Landeslehrgang und dann auch gleich einer für

Erwachsene und Fortgeschrittene.

Für alle war es ein körperlich sehr fordernder Lehrgang, trots der 4 Stunden Training machten die

2 Kiddi Keana und Christoph nicht einmal eine extra Pause und hielten die gesamte Zeit durch.