17.12.2011 Landesprüfung im TuS Lübeck  Ju-Jutsu und Jiu-Jitsu

Die vom TuS Lübeck ausgerichtete Landesprüfung am 17. Dezember 2011 war die erste im
SHJJV, bei der sowohl Ju-Jutsu als auch Jiu-Jitsu geprüft wurde. Nach der Fusion des alten
Schleswig-Holsteinischen Ju-Jutsu Verbandes und der Jiu-Jitsu Union Schleswig-Holstein
ein logischer Schritt, um den Vertretern der beiden Stilrichtungen Einblicke in den jeweils
anderen Stil zu ermöglichen.
In diesem Sinne begannen die Prüfungen mit den Kata der beiden Jiu-Jitsuka von der Sportgruppe
der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

 

Nach den Kata wurde parallel auf zwei Matten weitergeprüft.
Im Jiu-Jitsu prüften Peter Schneider, Thomas Rinken und Christian Groffmann die Grundtechniken
und die Verteidigungen sowie zum dritten Dan zusätzlich Zusatzaktionen wie z.B. Weiterführungs- und
Gegentechniken ab. Die drei Prüflinge zum ersten und zweiten Dan Ju-Jutsu zeigten vor den Augen von Hartwig Gunzer, Herbert Bünning und Jens Dykow ihre Ju-Jutsu-Prüfungsprogramme aus Komplexaufgaben, Technikkombinationen, Weiterführungs- und Gegentechniken, Freier Selbstverteidigung und Freien Anwendungen.
Alle Prüflinge in beiden Stilen konnten ihre Prüfungen bestehen – besonders Torsten Neubauer, der als Ausrichter neben seiner Prüfung zum ersten Dan noch eine weitere Aufgabe hatte, schien ein Stein vom Herzen zu fallen.

 

Nach den Danprüfungen folgten Ju-Jutsu-Kyuprüfungen auf zwei Matten, wofür sich Peter Schillinsky als weiterer Prüfer zur Verfügung stellte. Unter den neun Prüflingen fielen Kevin Botzian vom Arashi Itzehoe durch seine gute Anerkennungsprüfung zum ersten Kyu Ju-Jutsu sowie Jan-Philipp Duda vom Akatuki Kiel mit einer schönen Leistung ebenfalls zum ersten Kyu auf. Angesichts
seiner 68 Jahre ist jedoch auch die Leistung von Karl-Heinz Domann vom LJC zum
zweiten Kyu hervorzuheben, der ohne Seniorenbonus in Anspruch
zu nehmen viele der jüngeren Prüflinge hinter sich ließ.

Text Jens Dykow (Auszug aus dem Bericht für den Landesverband)

Bilder von Christian Clasen


Ju-Jutsu Vereinsprüfung 12/2011 im TuS Lübeck

Im Dezember fand bei uns die 2. Vereinsprüfung des Jahres statt. Diesmal waren 7 Ju-Jutsu-Ka aus unserem Verein dazu bereit zu zeigen, was sie im Training gelernt hatten. Alle Ju-Jutsu-Ka legten eine gute Prüfung, vor dem Prüfer Mike Wasko aus Heiligenhafen, ab. Vor allem Jonas und Elias demonstrierten zu Ihrer Gelbgurt Prüfung,  gute dynamische Techniken und Kombinationen. So konnten zum Schluss, alle ihre Urkunde und neuen Gürtel entgegen nehmen.

 

Trainerfortbildung II/2011

Am Sonntag, 25.09.2011, fand die zweite Trainerfortbildung in Grönwohld statt.

Als Referent erwärmte Wolfgang Heindel aus Bayern erst mal alle Teilnehmer ein wenig auf und dann ging es auch schon los mit dem ersten Teil der Fortbildung, dem dynamischen Krafttraining. Als erstes Gerät lernten wir die Kettlebell kennen. Für uns drei Sportassistentinnen (Dörte, Inga und Andrea) vom TuS ein völlig neues Übungsgerät, das wir erst mal in den verschiedenen Gewichtsklassen testeten. Wolfgang führte hier alle Teilnehmer an die Thematik und Handhabe der Kettlebell mit einfachen Übungen heran. Die einzelnen Bewegungsabläufe konnten danach zu einem effektiven Workout verbunden werden. Dann wurden noch weitere mehrfunktionale Trainingsgeräte wie der Bulgarian Bag, das TRX-System oder auch als Djungle Gym bekannt vorgestellt. Vor der Mittagspause konnten noch alle Trainer und Assistenten die Geräte ausprobieren, Fragen stellen oder sich austauschen.

 

Nach der Pause führte Wolfgang mit einigen methodischen Übungen und Spiele alle Trainer an das Thema "Würfe" heran. Hier wurden verschiedenste Eingänge gezeigt, wobei ich (Andrea) es professionell schaffte Ingas Füße blau zu verfärben. Es entstanden aber keine größere Verletzungen, Inga nahm das Ganze zum Glück mit Humor und wir beide beschlossen zumindest die Innensichel noch eine Weile ruhen zu lassen..

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Wolfgang es gut verstanden hat, den Trainern und Assistenten gute neue Ideen für die Gestaltung der eigenen Trainingseinheiten im heimischen Verein mitzugeben.

(Text zum Teil von bei: http://jujutsu-heiligenhafen.npage.de/index.html)

 

Philipp Wollf in Heilgenhafen

Nachdem ich im Sommer in Lübeck den Referenten Philipp Wolf, 4. Dan Ju-Jutsu, zum Thema Messer schon erleben durfte, war mir klar, dass ich unbedingt nach Heilgenhafen fahren sollte, um mir auch seine Ausführungen zu den Themen Atemi und Stock anzuschauen.

Nachdem jeder sich mit Schattenboxen schon mal etwas erwärmte, erarbeitete Philipp mit den Teilnehmern  ein Abfolge von Fausttechniken als Aufwärmtraining, gefolgt von Partnerübungen, bei denen es darauf ankam, die Beinarbeit mit den Fausttechniken in Einklang zu bringen.

Der Frage „Wo hole ich die Kraft her?“ widmete sich Philipp an verschiedensten Beispielen des Atemibereiches, nicht nur im Faust- sondern auch im Beinbereich. So wurden auch der Kniestoß und der Lowkick mit besonderem Hinblick auf genau eben diese Frage erprobt.

Einen größeren Abschnitt des Lehrganges wurde auch dem Brechen des Gleichgewichtes gewidmet. So wurde in Partnerübungen als erstes erarbeitet, wohin eigentlich das Gleichgewicht am geeignetsten zu brechen sei. Die Partner sollten auch mal so gesucht werden, dass sich möglichst eine große Differenz im Bereich Körpermasse zeigte. Die Kleineren sollten mit möglichst geringem Kraftaufwand das Gleichgewicht der Größeren, Schwereren brechen. Dabei wurde deutlich, es kommt nur darauf an, wohin das Gleichgewicht gebrochen wird, nicht bei wem. Gleichgewichtsbrechen ist nur eine Frage der Technik, nicht der Kraft.

 

Dann kamen wir zum Bereich Stock. Als erstes erlernten wir drei verschiedene Würfe mit Hilfe des Stocks geworfen: Beinstellen, Schleuderwurf und als drittes den Hüftwurf links. Dabei kam es darauf an, den Stock so einzusetzen, dass er direkt zur Wurfausführung auch genutzt wird. Zum Schluss wurden noch Muskelquetsche und Hebel mit Stock erarbeitet.

Ich freue mich schon sehr, wenn Philipp am 04.02 wieder wieder einen Lehrgang gibt, um das Thema Einsatz des Stocks bei Hebel, Wurf, Takedown, Sicherungs- und Haltetechniken diesmal in Neustadt zu vertiefen.

 

Vereinslehrgang Oktober 2011 "Ju-Jutsu in der Schule“

Am wärmsten 1. Oktober, seit es Wetteraufzeichnungen gibt, mit 26 Grad im Schatten, trafen sich eifrige Ju-Jutsu-Ka im Alter von 3 bis 17 Jahren mit ihren Trainern und Trainerassistenten zum Vereinslehrgang „Ju-Jutsu in der Schule“. Der Referent Sascha Engelbrecht (1. Dan Ju-Jutsu) ist beim SHJJV stellvertretender Vorsitzender und Beauftragter für Schulsport. Er ist Polizist, Vater und leitet beim Akatuki Kiel eine große Kinder- und Jugendgruppe.

Für viele ungewöhnlich – arbeitet er mit einer sehr altersinhomogenen Gruppe, denn seine Schüler sind schon ab einem Alter von drei Jahren herzlich willkommen auf der Matte. So erfuhren Kinder, Jugendliche, Sportassistenten und Trainer einen rundherum praxisbezogen Lehrgang, bei dem wirklich jeder auf seine Kosten kam. Sascha referierte nicht über ein eng beschränktes Thema, sondern gab Erklärungen und Tipps zu allen wichtigen Punkten des Kindertrainings – Didaktik und Methodik wurden immer wieder an Beispielen demonstriert. Die Trainer und Assistenten erlebten während des gesamten Lehrganges Sascha als Vorbild und erkannten die Wichtigkeit, auf Kinder gezielt einzugehen, ihnen mit Respekt zu begegnen und ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken zu fördern. Begonnen wurde mit einem klassischen Aufwärmtraining, einem allgemeinen Konditionstraining, Dehnübungen und turnerischen Elementen gefolgt von Aufwärmspielen.

     

Zu den Spielen erklärte Sascha die Differenzierung zwischen reinen Bewegungsspielen und den sozialen Spielen, bei denen es um Aspekte wie Teamarbeit, Vertrauen, Sozialkompetenz und Gruppenbildung gehe. „Was könnte eigentlich auf eurem Schulhof passieren?“ Nach dieser einleitenden Frage von Sascha in die Runde wurde die Bewältigung täglicher Problematiken wie Schlagen und Stoßen, Rempeln, Schwitzkasten, Mehrfachangriffe, Haare ziehen usw. erarbeitet. Aus Schubsen entwickelte sich die nächste Übungseinheit: Fallschule aus der Bewegung - mit den Kindern entwickelt. Sascha entwickelte mit der Gruppe auch Strategien, sich wirkungsvoll zu bewegen, um auch bei mehreren Angreifern einen sicheren Zufluchtsort - Betreuer - erreichen zu können, sowie Gegentechniken Schwitzkasten.

Deutlich wurde den Trainern und Sportassistenten immer wieder gezeigt, wie gut und selbstverständlich die beiden jüngsten Teilnehmer (3 und 5 Jahre) die Aufgaben erfüllten, da bei ihnen die Instinkte noch stärker ausgeprägt sind. Sascha betonte immer wieder, wie wichtig es für ihn sei, auch Kindern unter 6 Jahren den Zugang zu Kampfsport zu ermöglichen, und demonstrierte, wie unproblematisch dies ist.

Für den Technikbereich wurde gerade mit sehr kleinen Kindern die Sprache als besonders wichtig hervorgehoben. Die sachlichen Fachausdrücke seien für die Minis oft unverständlich. Bilder seien besser zu verinnerlichen. Ein Angriff, „Tippen gegen die Wange“ (Ohrfeige), wurde mit einem „Elefantenohr“ (Passivblock) abgewehrt. Und der „Kellner“ (Handkantenschlag) besorgte den Konter. Dann entwickelte sich aus dem „Kuscheln“ mit dem Partner (Körperschwerpunkt verlagern) das Beinstellen, bei dem durch die Beine des Gegners hindurchgesehen wurde. Dabei kam der Gegner wie von selbst zu Fall und wurde, „Löwe frisst Gazelle“, in die seitliche Halteposition genommen. So wird aus einer komplexen Aufgabe ein leicht verständliches Spiel, an dem Kinder Vergnügen haben und so spielerisch lernen.

Für viele Ju-Jutsu-Ka neu war der von Sascha aufgebaute Parcours, in dem Kinder verschiedenste Aufgaben und Hindernisse – aus dem Geräteturnen entnommen – bewältigten. Ein solcher Geräteaufbau - rund um die Mattenfläche - gehört für Sascha Engelbrecht, sobald er die Möglichkeiten dazu hat, unzertrennlich zu jedem Kindertraining dazu. Die Kinder haben im Parcours die Möglichkeiten - von Risikoerfahrungen bis zu Gleichgewichts- und Muskeltraining -, sich in sehr vielen Bereichen zu erproben und diese Erfahrungen später auch in Kampfkunst umzusetzen. 

Die eigene Stimme als Waffe wurde an dem „Schwarzen Mann“ (Marco Reek ebenfalls vom Akatuki Kiel) im Vollschutzanzug erprobt. Der schwarze Mann versuchte sich als „Mitschnacker“, die Kinder sollten erst alleine, dann auch mit Freunden durch lautes Schreien auf sich aufmerksam machen und um Hilfe rufen, denn „zusammen sind wir stark“. Zum Schluss griffen auch noch lautstark die Trainer und Assistenten ein, um den schwarzen Mann endgültig zu vertreiben. Der Lehrgang ging unter viel Gelächter mit dem Spiel „Rüben ziehen“ zu Ende.

Sascha Engelbrecht hat durch sein besonderes Einfühlungsvermögen für Kinder interessante Wege aufgezeigt, Ju-Jutsu Unterricht abwechslungsreich und kindgerecht zu gestalten.

Bericht von Rüdiger und Andrea

 

Vereinsprüfung 2.Juli 2011 und Sommerfest

Kurz vor den Sommerferien ging es noch mal heiß her, das lag aber leider nicht am Wetter. Am 2.Juli hatten wir ein volles Programm, dies begann kurz nach dem Mittag mit der angesetzten Vereinsprüfung. Die Kinder aus unserer Ju-Jutsu-Gruppen zeigten das Programm für den Orangen Gürtel. Prüfer Mike hatte damit seine erste Aufgabe des Tages. Alle Ju-Jutsu-Ka legten ein gute Prüfung ab und konnten somit am Ende ihren wohlverdienten Orange Gurt entgegen nehmen.

   

Kurz danach ging es gleich weiter mit einer Unterrichtseinheit in Stockhandhabung und Abwehr, trotz des geringen Platzes hatten alle Ihren Spaß und konnten viele neue Sachen und Techniken mitnehmen.

Im Anschluss veranstaltete die Abteilung ein Grillfest, das fast dem Wetter zum Opfer fiel. Doch es kam gute Laune auf und von dem mitgebrachten Sachen und den Grillwürstchen blieb nicht viel übrig.

Ein duzend Kids blieb dann noch zur Übernachtungsparty auf der Matte, mit anschließendem Frühstück am nächsten Morgen. Viel mehr kann man nicht in 24 Stunden in einem Verein erleben von Prüfung bis Frühstück war alles dabei.

 

„Marli bewegt sich“

unter diesem Motto, fand am Freitag den 17.Juni 2011 das Stadtteilfest, auf dem Gelände des TUS Lübeck statt. Verschiedenste Angebote lockten jede Menge Kinder und Eltern auf den Sportplatz. Da durfte natürlich die Ju-Jutsu-Abteilung nicht fehlen. Wir konnten einem neuen, jungen Publikum unseren interessanten und vielseitigen Sport näher bringen und zeigen, das Sportvereine mehr zu bieten haben als Fußball.

Die Veranstaltung zeigte, das die Initiative „integratives Stadtteilnetzwerk Marli“ Zukunft hat und die Zusammenarbeit von Schule, Verein und Institutionen wichtig und erfolgversprechend ist. Im Rahmen des Stadtteilnetzwerkes können alle Angebote der offenen Ganztagesschule, von allen Kindern und Jugendlichen wahrgenommen werden.

Wir haben zum Mitmachen angeregt, einfache Hebel und Würfe demonstriert und es wurden mit viel Spaß die Schlagpolster ausprobiert.

Die Sportassistenten und Mitglieder der Abteilung standen jedem Interessierten mit Rat oder Tat zur Seite. Vielleicht sehen wir ja einige davon beim regulären Training oder im Rahmen des Ferienpasses wieder auf der Matte wieder. Im nächsten Jahr sind wir, von der Ju-Jutsu Abteilung des TuS Lübeck, natürlich wieder mit dabei, wenn es heißt „Marli bewegt sich“.

Mit sportlichen Grüßen

Torsten Neubauer

 

Jugendfreizeit Scharbeutz Mai 2011

Im letzten Maiwochenende war es wieder soweit, uns zog es nach Scharbeutz in die Jugendherberge. Dieses Jahr fuhren wir schon mit 13 Teilnehmern zur Jugendfreizeit des Schleswig-Holstein Ju-Jutsu Verbandes. Im  Programm für das Wochenende war wieder alles dabei was Spaß macht, gut schmeckt oder Sinnvoll ist. Ein gutes Stationstraining für alle Kinder und Jugendlichen, ein Trainerworkshop für die mit angereisten Betreuer und Trainer, Eis essen bei Mario, Grillparty oder einfach nur Spaß am Strand, es war für jeden etwas dabei. Ein gelungenes Wochenende in Scharbeutz und sicherlich wird es 2012 so sein, das wir noch ein Auto mehr brauchen für die Anreise.

 

10.04.2011 Sportassistenten Ausbildung in Grönwohld

So, nachdem wir nun also zwei Wochenenden geschwitzt – und die Zeit dazwischen gelernt – haben, ist der TuS Lübeck, nun um 5 Sportassistentinnen für Ju-Jutsu reicher!

Am ersten Wochenende durften wir uns mit Ordnungsformen, dem Ablauf einer Trainingseinheit und Atemipunkten, in der Theorie beschäftigen und diese Themen dann in die Praxis umsetzen. Auch auf Koordinierungsübungen legte unser Lehrreferent Dirk Bauer viel wert.

Nach viel verlorenem Schweiß und unzähligen blauen Flecken an Unterarmen und Oberschenkeln verursacht durch Blockübungen und Lowkicks, machten wir uns erst mal wieder auf den Heimweg. Im Hinterkopf die zwei praktischen Hausaufgaben (Erklären und Vorstellen einer Technik mit Benutzung von Atemipunkten und ein Aufwärmspiel mit Erklärung für welche Art des Aufwärmens das gedacht wäre und einer Altersangabe für wen.

Einige Tage später bekamen wir alle eine fast 40 Seiten lange Datei zugeschickt. Bitte Lernen! 40 Seiten zum Thema Geschichte des Zweikampfes und des Ju-Jutsus im Besonderen. War hochinteressant, aber eben viel.

Das Letzte Wochenende durften wir nun in noch in teils für uns ganz neue Themenbereich wie „Budorobic“ zum Aufwärmen Einblick nehmen. Am Spannendsten für uns fünf aus dem TuS Lübeck waren wohl die Freien Auseinandersetzungen mit Partner, „freie Kämpfe“.

Unser gelerntes Wissen konnten wir an den letzten Tagen nun auch noch unter Beweis stellen. Für viele war die große Herausforderung wohl die mündliche Abfrage des Prüfungswissen in Einzelgesprächen!

Aber GESCHAFFT! Und nun können wir das Training bei uns im TuS tatkräftig unterstützen.

Vielleicht sehen wir uns ja bald auf der Matte.

Aileen, Andrea, Dörte, Inga und Katrin

 

1. Platz - Breitensportpreis 2011

Im Jahr 2010 haben wir im Vergleich der Vereine des Schleswig Holstein Ju-Jutsu Verbandes SHJJV für den Breitensportpreis den 3.Platz belegt und konnten uns über einen Einkaufsgutschein über 50€ freuen. Dieses Jahr hat die Ju-Jutsu-Abteilung des TuS Lübeck, wieder mit Erfolg am Breitensportpreis des SHJJV teilgenommen und wir freuen uns über den 1.Platz und einen Einkaufgutschein über 300€. Diese Leistung war nur möglich, da die ganze Ju-Jutsu-Abteilung Ihr sportliches Engagement in die Abteilung einbrachte. Über das ganze letzte Jahr wurde etwas für den Breitensport getan, vom ablegen des Ju-Jutsu-Sportabzeichen, das Ausrichten von Landeslehrgängen, der Erwerb von Lizenzen (Kursleiten für Frauenselbstverteidigung, Sportassistenten Ju-Jutsu, Trainer C Ju-Jutsu) und der Ausrichtung von Lizenzausbildungen (Ausbildung Sportassistenten und Kursleiter Frauen-SV). Mit dieser Ehrung wird deutlich das man auch ohne Wettkampf, viel für den Sport und unserem Fall das Ju-Jutsu tun kann.

 

12.03.2011 Landeslehrgang in Grönwohld "Atemi-Wurfkombinationen mit Hartwig"

Am Samstag fuhren wir mit 5 Leuten zum Landeslehrgang nach Grönwohld. Hartwig, bekannt für seine guten Atemis aus dem Thaiboxen, begann  die erste Hälfte des Lehrgangs mit den Grundlagen für die Atemitechniken und einer gute Erwärmung, die auf viel Bewegung Wert legte. Damit legte er den Grundstein für die Techniken und auch ein gutes Fitnesstraining. Bei der 2.Hälfte war der Schwerpunkt dann, die Atemis in Kombination dazu zu nutzen, um die Distanz zu überbrücken und sich für einen Wurf in Position zu bringen. Bei den 7 verschiedenen Atemi/Wurfkombinationen war für jeden etwas dabei. Hartwig zeigte uns, das mit ein wenig Bewegung und Durchsetzungswillen die Kombinationen fast Kinderleicht sind. Am Ende waren sich alle einig, der Lehrgang war ein großer Erfolg für uns, den das Wissen das wir mitnehmen konnten, können wir in unserer zukünftigen Kampfsportkarriere immer wieder gebrauchen.

 

27.02.2011 Landeslehrgang "Prävention im Doppelpack"

Manfred hatte zum Lehrgang gerufen und die Kleinen, wie auch die Großen waren zu uns in die Sporthalle des TuS Lübeck v.1893 e.V. gekommen. Am Sonntag trafen sich 69 Ju-Jutsu-Ka aus ganz Schleswig-Holstein, von Heiligenhafen bis Itzehoe, bei uns in Lübeck zum Landeslehrgang. Das Thema des Lehrgangs war "Prävention im Doppelpack". Dieses Thema ist das beste Beispiel, wie man Kampfsport mit Gesundheitsprävention verbinden kann. Manfred zeigten den Teilnehmern, wie man im normalen Ju-Jutsu-Training die Fitness, Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn und die Kraft verbessern kann. Die Ju-Jutsu-Techniken waren auch auf das Thema abgestimmt, so das neue ungewohnte Bewegungen trainiert wurden. Die Verbindung die Ju-Jutsu ermöglicht, Kampfsport, Selbstverteidigung und Gesundheitssport ist wohl einmalig. Die Kleinsten mit 7 Jahren waren genauso eifrig und mit viel Spaß an Bewegung dabei, wie unsere Senioren, die sich gerne für das Alter Fit halten möchten. 

 

Die Mittagspause zeigte, dass die nicht angemeldeten Teilnehmer die Kuchenvorräte schnell schwinden ließen. Einen herzlichen Dank an Manfred Feuchthofen, der es wieder verstand Jung und Alt zu motivieren und uns viel Spaß an Bewegung und an unserem Sport Ju-Jutsu vermitteln konnte. Vielen Dank an die Helfer die den Lehrgang unterstützt haben, sei es bei dem Mattenaufbau, den Kuchenspenden oder das immer frischer Kaffee in den Kannen war.

 

 

27.01.2011 Abteilungsparty im Auszeit-Inside

Gegen 17.00 trafen sich die Mitglieder der Ju-Jutsu-Abteilung des TuS Lübeck im Auszeit-Inside. Eltern, Kinder, Geschwister, Jugendliche, Erwachsene, Oma und Opa sind zur Party gekommen, die Kinder stürzten sich gleich in die Aktivitäten. Bei Klettern in der Steilwand, Beachvolleyball oder Indoor-Minigolf waren jede Menge Bewegungsmöglichkeiten vorhanden, die auch Ausgiebig benutzt wurden. Für das leibliche Wohl sorgte die Gastronomie des Auszeit-Inside.

 

Sicherlich werden wir die Gastfreundschaft des Auszeit-Inside wieder in Anspruch nehmen, wahrscheinlich bei etwas wärmeren Temperaturen. Alle hatten viel Spaß und der Abend ging viel zu schnell zu Ende.

 

27.01.2011 Vereinsprüfung

Um 10.00 Uhr war es dann soweit, 2 Ju-Jutsu-Ka vom TSV Heiligenhafen und 10 Prüflinge des TuS Lübeck stellten sich den kritischen Blicken des Prüfers. Ein hohes Maß an Nervosität verhinderte bei einigen, das die Techniken nicht wie gewohnt flüssig gezeigt werden konnten. Selbst unsere erfahrenen älteren Prüflinge ließen sich davon anstecken. Dennoch siegte die eingeübte Routine, so das die Techniken in guter Form präsentiert werden konnten.

Die Einzige die sich scheinbar davon nicht anstecken lies, war Jasmin und der jüngste Prüfling im Reigen. Sie zeigte alle Techniken für den Gelbgurt, obwohl sie nur auf Streifen geprüft wurde, mit einer Ausstrahlung und Sicherheit das Sie zum Schluss als Bester Prüfling auf der Matte stand. Wir gratulieren allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung.

 

15.01.2011 Landeslehrgang in Lübeck beim LJC,

Fusionslehrgang von Jiu-Jitsu-Verband und Ju-Jutsu-Verband in Schleswig-Holstein

Am 15. Januar gab es für die schleswig-holsteinischen Kampfsportfreunde ein ganz besonderes Ereignis im Lübecker Judo Club. Mit Manfred Feuchthofen, 7. Dan Ju-Jutsu, und Peter Schneider, 8. Dan Jiu-Jitsu, referierten die ranghöchsten Großmeister des Nordens vor über 60 Teilnehmern aus ganz Schleswig-Holstein.

Anlass dieses historischen Lehrgangs war die Fusion des Schleswig-Holsteinischen Ju-Jutsu Verbandes mit der Jiu-Jitsu Union Schleswig-Holstein. Es könnte kaum einen symbolträchtigeren Ort geben. Genau da, wo die Wakenitz und die Trave zusammenfließen, vereinten sich traditionelles Jiu-Jitsu und modernes Ju-Jutsu. Beide Referenten verbinden mit diesem Ort jahrzehntelange gemeinsame Erinnerungen – Manfred Feuchthofen als regelmäßiger Trainer im Lübecker Judo Club, Peter Schneider aus Flensburg als häufiger Gast.

Beide Referenten boten einen kurzweiligen Einblick in ihre in Jahrzehnten gesammelten Erfahrungsschätze. Peter Schneider, ehemaliger Vollzugsbeamter, musste im Beruf trotz seiner verhältnismäßig geringen Körpergröße auch mit schwersten Jungs fertig werden. Sein Thema war denn auch besonders für Kleinere bei Größeren gut anzuwenden. Es ging um verhebelte Würfe, also Wurftechniken, bei denen der Angreifer gleichzeitig mit einer Hebeltechnik gesteuert wird. Hierdurch kann in vielen Fällen die zum Wurf notwendige Gleichgewichtsbrechung mit noch weniger Kraftaufwand erfolgen. Nicht ganz alltägliche Techniken gab es auch von Manfred Feuchthofen. Als ehemaliger Ausbilder der Bundespolizei in Lübeck kennt er alles, was es an Griffen zur Sicherung und zum Abtransport von Aggressoren gibt. Hosenbodengriff oder Schweizer Komm-mit-Griff waren zwei der ungewöhnlicheren Methoden, die er zeigte.

 

Mit diesem historischen Lehrgang feierte der neue Schleswig-Holsteinische Ju-Jutsu Verband seine Fusion mit der Jiu-Jitsu Union Schleswig-Holstein. Er ist nun nicht nur einer der größten Kampfsportverbände in Schleswig-Holstein, sondern auch alleiniger Vertreter dieser beiden Stilrichtungen im Landesportbund. Besondere Schwerpunkte der Arbeit sind Gewaltprävention, Selbstverteidigungsangebote und die von Manfred Feuchthofen neu entwickelten kombinierten Gesundheits- und Selbstverteidigungskurse „Prävention im Doppelpack“.

Text von SHJJV.de

 

Selbstverteidigung, Kampfsport, Fitness undSelbstbehauptung für Jeden

 

 

Das Jahr 2011

 

Vereinslehrgang Oktober 2011 "Ju-Jutsu in der Schule“
Am wärmsten 1. Oktober, seit es Wetteraufzeichnungen gibt, mit 26 Grad im Schatten, trafen sich eifrige Ju-Jutsuka im Alter von 3 bis 17 Jahren mit ihren Trainern und Trainerassistenten zum Vereinslehrgang „Ju-Jutsu in der Schule“. Der Referent Sascha Engelbrecht (1. Dan Ju-Jutsu) ist beim SHJJV stellvertretender Vorsitzender und Beauftragter für Schulsport. Er ist Polizist, Vater und leitet beim Akatuki Kiel eine große Kinder- und Jugendgruppe.

Für viele ungewöhnlich – arbeitet er mit einer sehr altersinhomogenen Gruppe, denn seine Schüler sind schon ab einem Alter von drei Jahren herzlich willkommen auf der Matte. So erfuhren Kinder, Jugendliche, Sportassistenten und Trainer einen rundherum praxisbezogen Lehrgang, bei dem wirklich jeder auf seine Kosten kam. Sascha referierte nicht über ein eng beschränktes Thema, sondern gab Erklärungen und Tipps zu allen wichtigen Punkten des Kindertrainings – Didaktik und Methodik wurden immer wieder an Beispielen demonstriert. Die Trainer und Assistenten erlebten während des gesamten Lehrganges Sascha als Vorbild und erkannten die Wichtigkeit, auf Kinder gezielt einzugehen, ihnen mit Respekt zu begegnen und ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken zu fördern. Begonnen wurde mit einem klassischen Aufwärmtraining, einem allgemeinen Konditionstraining, Dehnübungen und turnerischen Elementen gefolgt von Aufwärmspielen.

     

Zu den Spielen erklärte Sascha die Differenzierung zwischen reinen Bewegungsspielen und den sozialen Spielen, bei denen es um Aspekte wie Teamarbeit, Vertrauen, Sozialkompetenz und Gruppenbildung gehe. „Was könnte eigentlich auf eurem Schulhof passieren?“ Nach dieser einleitenden Frage von Sascha in die Runde wurde die Bewältigung täglicher Problematiken wie Schlagen und Stoßen, Rempeln, Schwitzkasten, Mehrfachangriffe, Haare ziehen usw. erarbeitet. Aus Schubsen entwickelte sich die nächste Übungseinheit: Fallschule aus der Bewegung - mit den Kindern entwickelt. Sascha entwickelte mit der Gruppe auch Strategien, sich wirkungsvoll zu bewegen, um auch bei mehreren Angreifern einen sicheren Zufluchtsort - Betreuer - erreichen zu können, sowie Gegentechniken Schwitzkasten.

Deutlich wurde den Trainern und Sportassistenten immer wieder gezeigt, wie gut und selbstverständlich die beiden jüngsten Teilnehmer (3 und 5 Jahre) die Aufgaben erfüllten, da bei ihnen die Instinkte noch stärker ausgeprägt sind. Sascha betonte immer wieder, wie wichtig es für ihn sei, auch Kindern unter 6 Jahren den Zugang zu Kampfsport zu ermöglichen, und demonstrierte, wie unproblematisch dies ist.

Für den Technikbereich wurde gerade mit sehr kleinen Kindern die Sprache als besonders wichtig hervorgehoben. Die sachlichen Fachausdrücke seien für die Minis oft unverständlich. Bilder seien besser zu verinnerlichen. Ein Angriff, „Tippen gegen die Wange“ (Ohrfeige), wurde mit einem „Elefantenohr“ (Passivblock) abgewehrt. Und der „Kellner“ (Handkantenschlag) besorgte den Konter. Dann entwickelte sich aus dem „Kuscheln“ mit dem Partner (Körperschwerpunkt verlagern) das Beinstellen, bei dem durch die Beine des Gegners hindurchgesehen wurde. Dabei kam der Gegner wie von selbst zu Fall und wurde, „Löwe frisst Gazelle“, in die seitliche Halteposition genommen. So wird aus einer komplexen Aufgabe ein leicht verständliches Spiel, an dem Kinder Vergnügen haben und so spielerisch lernen.

Für viele Ju-Jutsuka neu war der von Sascha aufgebaute Parcours, in dem Kinder verschiedenste Aufgaben und Hindernisse – aus dem Geräteturnen entnommen – bewältigten. Ein solcher Geräteaufbau - rund um die Mattenfläche - gehört für Sascha Engelbrecht, sobald er die Möglichkeiten dazu hat, unzertrennlich zu jedem Kindertraining dazu. Die Kinder haben im Parcours die Möglichkeiten - von Risikoerfahrungen bis zu Gleichgewichts- und Muskeltraining -, sich in sehr vielen Bereichen zu erproben und diese Erfahrungen später auch in Kampfkunst umzusetzen. 

Die eigene Stimme als Waffe wurde an dem „Schwarzen Mann“ (Marco Reek ebenfalls vom Akatuki Kiel) im Vollschutzanzug erprobt. Der schwarze Mann versuchte sich als „Mitschnacker“, die Kinder sollten erst alleine, dann auch mit Freunden durch lautes Schreien auf sich aufmerksam machen und um Hilfe rufen, denn „zusammen sind wir stark“. Zum Schluss griffen auch noch lautstark die Trainer und Assistenten ein, um den schwarzen Mann endgültig zu vertreiben. Der Lehrgang ging unter viel Gelächter mit dem Spiel „Rüben ziehen“ zu Ende.

Sascha Engelbrecht hat durch sein besonderes Einfühlungsvermögen für Kinder interessante Wege aufgezeigt, Ju-Jutsu Unterricht abwechslungsreich und kindgerecht zu gestalten.

Bericht von Rüdiger und Andrea

 

Vereinsprüfung 2.Juli 2011 und Sommerfest

   

 

 

„Marli bewegt sich“

unter diesem Motto, fand am Freitag den 17.Juni 2011 das Stadtteilfest, auf dem Gelände des TUS Lübeck statt. Verschiedenste Angebote lockten jede Menge Kinder und Eltern auf den Sportplatz. Da durfte natürlich die Ju-Jutsu-Abteilung nicht fehlen. Wir konnten einem neuen, jungen Publikum unseren interessanten und vielseitigen Sport näher bringen und zeigen, das Sportvereine mehr zu bieten haben als Fussball.

 

Die Veranstaltung zeigte, das die Initiative „integratives Stadtteilnetzwerk Marli“  Zukunft hat und die Zusammenarbeit von Schule, Verein und Institutionen wichtig und erfolgversprechend ist. Im Rahmen des Stadtteilnetzwerkes können alle Angebote  der offenen Ganztagesschule, von allen Kindern und Jugendlichen wahrgenommen werden.

 

Wir haben zum Mitmachen angeregt, einfache Hebel und Würfe demonstriert und es wurden mit viel Spaß die Schlagpolster ausprobiert.

 

Die Sportassistenten und Mitglieder der Abteilung standen jedem Interessierten mit Rat oder Tat zur Seite. Vielleicht sehen wir ja einige davon beim regulären Training oder im Rahmen des Ferienpasses wieder auf der Matte wieder. Im nächsten Jahr sind wir, von der Ju-Jutsu Abteilung des TuS Lübeck, natürlich wieder mit dabei, wenn es heißt „Marli bewegt sich“.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Torsten Neubauer

 

 

Jugendfreizeit Scharbeutz

 

Im letzten Maiwochenende war es wieder soweit, uns zog es nach Scharbeutz in die Jugendherberge. Dieses Jahr fuhren wir schon mit 13 Teilnehmern zur Jugendfreizeit des Schleswig-Holstein Ju-Jutsu Verbandes. Im  Programm für das Wochenende war wieder alles dabei was Spaß macht, gut schmeckt oder Sinnvoll ist. Ein gutes Stationstraining für alle Kinder und Jugendlichen, ein Trainerworkshop für die mit angereisten Betreuer und Trainer, Eis essen bei Mario, Grillparty oder einfach nur Spaß am Strand, es war für jeden etwas dabei. Ein voll gelungenes Wochenende in Scharbeutz und sicherlich wird es 2012 so sein, das wir noch ein Auto mehr brauchen für die Anreise.

 

 

10.04.2011 Sportassistenten Ausbildung in Grönwohld

So, nachdem wir nun also zwei Wochenenden geschwitzt – und die Zeit dazwischen gelernt – haben, ist der TuS Lübeck, nun um 5 Sportassistentinnen für Ju-Jutsu reicher!

 

Am ersten Wochenende durften wir uns mit Ordnungsformen, dem Ablauf einer Trainingseinheit und Atemipunkten, in der Theorie beschäftigen und dieses Themen dann in die Praxis umsetzen. Auch auf Koordinierungsübungen legte unser Lehrreferent Dirk Bauer viel wert.

 

Nach viel verlorenem Schweiß und unzähligen blauen Flecken an Unterarmen und Oberschenkeln verursacht durch Blockübungen und Lowkicks, machten wir uns erstmal wieder auf den Heimweg. Im Hinterkopf die zwei praktischen Hausaufgaben (Erklären und Vorstellen einer Technik mit Benutzung von Atemipumkten und ein Aufwärmspiel mit Erklärung für welche Art des Aufwärmens das gedacht wäre und einer Altersangabe für wen.

 

 

Einige Tage später bekamen wir alle eine fast 40 Seiten lange Datei zugeschickt. Bitte Lernen! 40 Seiten zum Thema Geschichte des Zweikampfes und des Ju-Jutsus im Besonderen. War hochinteressant, aber eben viel.

 

 

Das Letzte Wochenende durften wir nun in noch in teils für uns ganz neue Themenbereich wie „Budorobic“ zum Aufwärmen Einblick nehmen. Am Spannendsten für uns fünf aus dem TuS Lübeck waren wohl die Freien Auseinandersetzungen mit Partner, „freie Kämpfe“.

 

Unser gelerntes Wissen konnten wir an den letzten Tagen nun auch noch unter Beweis stellen. Für viele war die große Herausforderung wohl die mündliche Abfrage des Prüfungswissen in Einzelgesprächen!

 

Aber GESCHAFFT! Und nun können wir das Training bei uns im TuS tatkräftig unterstützen.

 

Vielleicht sehen wir uns ja bald auf der Matte.

 

 

Aileen, Andrea, Dörte, Inga und Katrin

 

1. Platz - Breitensportpreis 2011

Im Jahr 2010 haben wir im Vergleich der Vereine des Schleswig Holstein Ju-Jutsu Verbandes SHJJV für den Breitensportpreis den 3.Platz belegt und konnten uns über einen Einkaufsgutschein über 50€ freuen. Dieses Jahr hat die Ju-Jutsu-Abteilung des TuS Lübeck, wieder mit Erfolg am Breitensportpreis des SHJJV teilgenommen und wir freuen uns über den 1.Platz und einen Einkaufgutschein über 300€. Diese Leistung war nur möglich, da die ganze Ju-Jutsu-Abteilung Ihr sportliches Engagement in die Abteilung einbrachte. Über das ganze letzte Jahr wurde etwas für den Breitensport getan, vom ablegen des Ju-Jutsu-Sportabzeichen, das Ausrichten von Landeslehrgängen, der Erwerb von Lizenzen (Kursleiten für Frauenselbstverteidigung, Sportassistenten Ju-Jutsu, Trainer C Ju-Jutsu) und der Ausrichtung von Lizenzausbildungen (Ausbildung Sportassistenten und Kursleiter FrauenSV). Mit dieser Ehrung wird deutlich das man auch ohne Wettkampf, viel für den Sport und unserem Fall das Ju-Jutsu tun kann.

 

12.03.2011 Landeslehrgang in Grönwohld "Atemi-Wurfkombinationen mit Hartwig"

Am Samstag fuhren wir mit 5 Leuten zum Landeslehrgang nach Grönwohld. Hartwig, bekannt für seine guten Atemis aus dem Thaiboxen, begann  die erste Hälfte des Lehrgans mit den Grundlagen für die Atemitechniken und einer gute Erwärmung, die auf viel Bewegung Wert legte. Damit legte er den Grundstein für die Techniken und auch ein gutes Fitnesstraining. Bei der 2.Hälfte war der Schwerpunkt dann, die Atemis in Kombination dazu zu nutzen, um die Distanz zu überbrücken und sich für einen Wurf in Position zu bringen. Bei den 7 verschiendenen Atemi/Wurfkombinationen war für jeden etwas dabei. Hartwig zeigte uns, das mit ein wenig Bewegung und Druchsetzungswillen die Kombinationen fast Kinderleicht sind. Am Ende waren sich alle einig, der Lehrgang war ein großer Erfolg für uns, den das Wissen das wir mitnehmen konnten, können wir in unserer zukünftigen Kampfsportkarriere immer wieder gebrauchen.


27.02.2011 Landeslehrgang "Prävention im Doppelpack"

Manfred hatte zum Lehrgang gerufen und die Kleinen, wie auch die Großen waren zu uns in die Sporthalle des TuS Lübeck v.1893 e.V. gekommen. Am Sonntag trafen sich 69 Ju-Jutsu-Ka aus ganz Schleswig-Holstein, von Heiligenhafen bis Itzehoe, bei uns in Lübeck zum Landeslehrgang. Das Thema des Lehrgangs war "Prävention im Doppelpack". Dieses Thema ist das beste Beispiel, wie man Kampfsport mit Gesundheitsprävention verbinden kann. Manfred zeigten den Teilnehmern, wie man im normalen Ju-Jutsu-Training die Fitness, Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn und die Kraft verbessern kann. Die Ju-Jutsu-Techniken waren auch auf das Thema abgestimmt, so das neue ungewohnte Bewegungen trainiert wurden. Die Verbindung die Ju-Jutsu ermöglicht, Kampfsport, Selbstverteidigung und Gesundheitssport ist wohl einmalig. Die Kleinsten mit 7 Jahren waren genauso eifrig und mit viel Spaß an Bewegung dabei, wie unsere Senioren, die sich gerne für das Alter Fit halten möchten. 

 

Die Mittagspause zeigte, dass die nicht angemeldeten Teilnehmer die Kuchenvorräte schnell schwinden ließen. Einen herzlichen Dank an Manfred Feuchthofen, der es wieder verstand Jund und Alt zu motivieren und uns viel Spaß an Bewegung und an unserem Sport Ju-Jutsu vermitteln konnte. Vielen Dank an die Helfer die den Lehrgang unterstützt haben, sei es bei dem Mattenaufbau, den Kuchenspenden oder das immer frischer Kaffee in den Kannen war.

 


27.01.2011 Abteilungsparty im Auszeit-Inside

 

Gegen 17.00 traffen sich die Mitglieder der Ju-Jutsu-Abteilung des TuS Lübeck im Auszeit-Inside. Eltern, Kinder, Geschwister, Jugendliche, Erwachsene, Oma und Opa sind zur Party gekommen, die Kinder stürzten sich gleich in die Aktivitäten. Bei Klettern in der Steilwand, Beachvolleyball oder Indoor-Minigolf waren jede Menge Bewegungsmöglichkeiten vorhanden, die auch Ausgiebig benutzt wurden. Für das leibliche Wohl sorgte die Gastronomie des Auszeit-Inside.

 

Sicherlich werden wir die Gastfreundschaft des Auszeit-Inside wieder in Anspruch nehmen, wahrscheinlich bei etwas wärmeren Themperaturen. Alle hatten viel Spass und der Abend ging viel zuschnell zu Ende.

 


27.01.2011 Vereinsprüfung

 

Um 10.00 Uhr war es dann soweit, 2 Ju-Jutsu-Ka vom TSV Heiligenhafen und 10 Prüflinge des TuS Lübeck stellten sich den kritischen Blicken des Prüfers. Ein hohes Mass an Nervosität verhinderte bei einigen, das die Techniken nicht wie gewohnt flüssig gezeigt werden konnten. Selbst unsere erfahrenen älteren Prüflinge ließen sich davon anstecken. Dennoch siegte die eingeübte Routine, so das die Techniken in guter Form präsentiert werden konnten.

Die einzigste die sich scheinbar davon nicht anstecken lies, war Jasmin und der jüngste Prüfling im Reigen. Sie zeigte alle Techniken für den Gelbgurt, obwohl sie nur auf Streifen geprüft wurde, mit einer Ausstrahlung und Sicherheit das Sie zum Schluss als Bester Prüfling auf der Matte stand. Wir gratulieren allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung.


15.01.2011 Landeslehrgang in Lübeck beim LJC,

Fusionslehrgang von Jiu-Jitsu-Verband und Ju-Jutsu-Verband in Schleswig-Holstein

Am 15. Januar gab es für die schleswig-holsteinischen Kampfsportfreunde ein ganz besonderes Ereignis im Lübecker Judo Club. Mit Manfred Feuchthofen, 7. Dan Ju-Jutsu, und Peter Schneider, 8. Dan Jiu-Jitsu, referierten die ranghöchsten Großmeister des Nordens vor über 60 Teilnehmern aus ganz Schleswig-Holstein.

Anlass dieses historischen Lehrgangs war die Fusion des Schleswig-Holsteinischen Ju-Jutsu Verbandes mit der Jiu-Jitsu Union Schleswig-Holstein. Es könnte kaum einen symbolträchtigeren Ort geben. Genau da, wo die Wakenitz und die Trave zusammenfließen, vereinten sich traditionelles Jiu-Jitsu und modernes Ju-Jutsu. Beide Referenten verbinden mit diesem Ort jahrzehntelange gemeinsame Erinnerungen – Manfred Feuchthofen als regelmäßiger Trainer im Lübecker Judo Club, Peter Schneider aus Flensburg als häufiger Gast.

Beide Referenten boten einen kurzweiligen Einblick in ihre in Jahrzehnten gesammelten Erfahrungsschätze. Peter Schneider, ehemaliger Vollzugsbeamter, musste im Beruf trotz seiner verhältnismäßig geringen Körpergröße auch mit schwersten Jungs fertig werden. Sein Thema war denn auch besonders für Kleinere bei Größeren gut anzuwenden. Es ging um verhebelte Würfe, also Wurftechniken, bei denen der Angreifer gleichzeitig mit einer Hebeltechnik gesteuert wird. Hierdurch kann in vielen Fällen die zum Wurf notwendige Gleichgewichtsbrechung mit noch weniger Kraftaufwand erfolgen. Nicht ganz alltägliche Techniken gab es auch von Manfred Feuchthofen. Als ehemaliger Ausbilder der Bundespolizei in Lübeck kennt er alles, was es an Griffen zur Sicherung und zum Abtransport von Aggressoren gibt. Hosenbodengriff oder Schweizer Komm-mit-Griff waren zwei der ungewöhnlicheren Methoden, die er zeigte.

 

Mit diesem historischen Lehrgang feierte der neue Schleswig-Holsteinische Ju-Jutsu Verband seine Fusion mit der Jiu-Jitsu Union Schleswig-Holstein. Er ist nun nicht nur einer der größten Kampfsportverbände in Schleswig-Holstein, sondern auch alleiniger Vertreter dieser beiden Stilrichtungen im Landesportbund. Besondere Schwerpunkte der Arbeit sind Gewaltprävention, Selbstverteidigungsangebote und die von Manfred Feuchthofen neu entwickelten kombinierten Gesundheits- und Selbstverteidigungskurse „Prävention im Doppelpack“.

Text von SHJJV.de